Beiträge von Athosaramisporthos

    Am heutigen Freitag wurde Clay Regazzoni in Italien bei einem Verkehrsunfall getötet. In der Nähe von Parma soll er mit einem Lkw kollidiert sein (laut Angabe der italienischen Nachrichtenagentur ANSA).


    Er fuhr gemeinsam mit Jacky Ickx und Niki Lauda für Ferrari in den Siebzigern, und war ein richtiger Teamplayer (als Lauda 1977 statt ihm Carlos Reutemann vor die Nase gesetzt bekam, verließ er Ferrari und unterschrieb für 1978 bei Brabham).


    Der sympathische Schweizer überlebte die gefährlichste Zeit der Formel 1, war aber seit seinem Unfall in Long Beach 1980 querschnittgelähmt. Er verlor nicht an seinem Lebensmut, fuhr weiter Rennen und entwickelte Handsteuerungssysteme für Behindertenfahrzeuge.


    Gianclaudio "Clay" Regazzoni wurde 67 Jahre alt.

    Jaguar-Cosworth war ja nichts anderes als das Team des Ford-Konzerns.
    Die amerikanische Konzernspitze hat sich nun mal entschieden, aus der Formel 1 auszusteigen, da der Werbewert in keiner Relation zu den Ausgaben steht. Das musste schon Niki Lauda damals als Teamchef zur Kenntnis nehmen.


    Auch andere Konzerne haben sich zu diesem Schritt entschieden, siehe Peugeot-Citroen (mit Jordan-Peugeot bzw. Prost-Peugeot in der F1 vertreten). Und der Volkswagen-Konzern ist seit den 80'ern (mit McLaren-TAG-Porsche Weltmeister '84, '85 und '86) nicht mehr in der F1.


    Dass die amerikanischen Manager damit nicht ganz unrecht haben, sieht man bei FIAT: Die können trotz Ferrari ihre Autos außerhalb Italiens kaum an den Mann bringen und sind vom ehemaligen größten Autoproduzenten Europas abgestiegen ins Nirgendwo.


    Da spielt wohl auch die Formel-1-Politik mit, dass die nicht mittun, und wohl auch das mittlerweile sehr restriktive Formel-1-Reglement.
    Technische Neuerungen haben schon lange keine Chance mehr, sonst könnte ich mir ein Engagement von Porsche (VW-Konzern) mit Boxermotoren, Audi (VW-Konzern) mit W12-Motoren oder Mazda (Ford-Konzern) mit Wankelmotoren durchaus vorstellen.

    Zitat

    jetzt wirds aber lustig hier. mann mann.
    da könnte man ja fast ein neues thema eröffnen stimmts?


    Sehr geehrter Herr "Scuderia32"!


    Gerade Ihre Beiträge gehören nicht gerade zu den herausragenden geistigen Ergüssen in diesem Forum, eher im Gegenteil.
    Wie heißt es so schön: "Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen."


    Mit vorzüglicher Hochachtung

    Wie kann man die Formel 1 wieder spannender und attraktiver machen?


    Das überlegt sich die FIA jedes Jahr wieder, und jedes Jahr wird das Reglement verändert (mit manchmal mäßigem Erfolg, siehe Reifenwechselverbot 2005).


    Dieses Jahr feiern die Slick-Reifen ein Comeback, und ein Reifenmonopol von Bridgestone wird eingeführt.


    Welche Vorschläge habt Ihr, wie man die Formel 1 wieder attraktiver macht, oder ist die FIA auf dem richtigen Weg?

    Aktuelles Team :Williams-Toyota


    Alexander Wurz machte 1996 als jüngster Sieger aller Zeiten bei den 24 Stunden von Le Mans auf sich aufmerksam, testete im selben Jahr erstmals ein Formel-1-Auto des Sauber-Teams und kam 1997 als Testfahrer bei Benetton unter. Als Ersatzmann für den kranken Gerhard Berger landete er gleich in seinem dritten Rennen in Silverstone auf dem Podium.


    1998 überzeugte er als Teamkollege von Giancarlo Fisichella bei Benetton, beendete die WM-Wertung vor dem Italiener. 1999 und 2000 konnte er an diese Leistungen nicht mehr anknüpfen - weil er sich weigerte, einen Managementvertrag mit seinem Teamchef Flavio Briatore zu unterschreiben, wie böse Zungen noch heute unken. Ende 2000 blieb ihm nichts anderes übrig, als als Testfahrer zu McLaren zu wechseln.


    Wurz sorgte dort mit seinem hohen technischen Verständnis für Furore und machte sich einen Namen als einer der besten Entwicklungsfahrer der Formel 1. 2002 hatte er bereits einen Stammvertrag bei den "Silberpfeilen" unterschrieben, Ron Dennis zog seine Zusage aber in allerletzter Sekunde zurück, um Kimi Räikkönen an Bord zu holen.


    Bei Williams konnte der 186 Zentimeter große Niederösterreicher vor allem Patrick Head überzeugen. In der Saison 2007 ist er 2. Einsatzfahrer neben Nico Rosberg.

    Geburtsort Waidhofen an der Thaya (Österreich)
    Geburtsdatum 15. Februar 1974
    Alter: 32 Jahre, 9 Monate und 14 Tage
    Nationalität Österreich
    Größe 1,86 m
    Gewicht 77 kg
    Familienstand verheiratet mit Julia
    Sohn Felix (geboren im Mai 2002)
    Sohn Charlie (geboren im Dezember 2005)
    Erlernter Beruf KFZ-Bau
    Hobbies Kitesurfen, Mountainbiken, Klettern
    Lieblingssportarten Mountainbiken
    Musikgeschmack Klassik, Pop, Hardrock


    Erfolge vor der F1 - BMX-Weltmeister (1986)
    - Österreichischer Formel-Ford-1600-Meister (1991)
    - Österreichischer Formel-Ford-1600-Meister (1992)
    - Deutscher Formel-Ford-1600-Meister (1992)
    - Österreichischer Formel-3-Meister (1993)
    - 6. Deutsche Formel-3-Meisterschaft (1995)
    - 16. und Rookie des Jahres ITC (1996)
    - Sieger bei den 24 Stunden von Le Mans (1996)
    - 10. FIA-GT-Weltmeisterschaft

    Formel-1-Debüt 15.06.1997 beim GP Kanada / Montréal
    Im Alter von: 23 Jahren, 4 Monaten und 1 Tag
    Karriere in der F1 - Testfahrer Benetton (1997)
    - 3 Rennen für Benetton (1997)
    - Benetton (1998-2000)
    - Testfahrer McLaren (2001-2005)
    - Testfahrer Williams (2006)
    - Williams (2007)


    Erste(r) Punkt(e) Platz 3
    13.07.1997 beim GP Großbritannien / Silverstone
    Im 3. Rennen der Karriere
    Im Alter von: 23 Jahren, 4 Monaten und 29 Tagen


    Bestes Erg. Quali 5. Startplatz
    Bestes Erg. Rennen Dritter
    Bestes Erg. WM 8. Platz mit 17 Punkten (Saison 1998 )

    Zitat

    Aber das mit der Liste ist gut.Postet einfach mal, welche Fahrer ihr euch wünscht. :)


    Ich mach mal den Anfang (in alphabetischer Reihenfolge):


    Narain Karthikeyan, Franck Montagny, Nico Rosberg, Ralf Schumacher, Jarno Trulli, Alexander Wurz.


    Mich interessiert da vor allem der Vergleich Toyota-Werksteam versus Williams-Team mit Toyota-Kundenmotor.

    Ich habe mich dazu entschlossen, hier einen neuen, wertneutralen Thread zu eröffnen, um den Fans und Kritikern von Michael Schumacher eine Plattform zu bieten, in der sie auf sachlicher und fachlicher Ebene diskutieren können, ohne einander zu beleidigen oder die Legenden des Motorsports, wie Michael Schumacher und Ayrton Senna, mit Schmutz zu bewerfen.


    Also mein Appell gilt hiermit an alle:


    Bitte denkt an Eure gute Erziehung!

    Ich habe mich dazu entschlossen, hier einen neuen, wertneutralen Thread zu eröffnen, um den Fans und Kritikern von Ayrton Senna eine Plattform zu bieten, in der sie auf sachlicher und fachlicher Ebene diskutieren können, ohne einander zu beleidigen oder die Legenden des Motorsports, wie Michael Schumacher und Ayrton Senna, mit Schmutz zu bewerfen.


    Also mein Appell gilt hiermit an alle:


    Bitte denkt an Eure gute Erziehung!

    Übrigens, das Gerücht, dass Ayrton Senna homosexuell wäre, wurde damals ganz bewusst von Nelson Piquet in die Welt gesetzt, um seinen jungen Landsmann, der ihm in Brasilien bezüglich der Popularität bereits den Rang ablief, mit Hilfe der heimischen Regenbogenpresse zu desavouieren.


    Er dichtete ihm eine Affäre mit einem der Lotus-Mechaniker an. Vor allem fand er es sehr verdächtig, dass Senna nach den Trainings noch so lange mit den Mechanikern zusammensaß.


    Dies entbehrte natürlich jeglicher Grundlage, Senna arbeitete akribisch an der Verbesserung des Autos, zusammen mit den Mechanikern. Er kannte das Anziehmoment von jeder Schraube und drehte jedes Teil ein Dutzend mal in seinen Händen, bevor er es einbauen ließ.
    Piquet war der Rennfahrer alter Prägung. Er sagte seinen Ingenieuren z.B.: "Das Auto untersteuert in der dritten und achten Kurve und liegt zu unruhig beim Anbremsen... stellt das ab.", und das war's. Die sahen ihn erst am nächsten Tag wieder.


    Mit seiner Art, sich voll und ganz dem Rennfahren hinzugeben, wie kein anderer vor ihm, setzte Ayrton Senna tatsächlich Maßstäbe für die Zukunft (dies an die Adresse von "Scuderia32").


    Wer mehr über Senna wissen will, dem lege ich das Buch: "Zielgerade" von Gerhard Berger nahe, in dem dieser über 70 Seiten den Menschen und Freund Ayrton Senna beschreibt.
    Wunderbare Anekdoten und authentischer Stil.
    (ISBN 3-9500754-0-2)

    Alleine die Tatsache, dass da einer auf die Idee kommt, einen Thread zu eröffnen, mit der Thematik, ob Ayrton Senna nur Durchschnitt gewesen wäre, zeugt von wenig Ahnung vom Motorsport.


    Jedes Jahrzehnt hat seinen Spitzenfahrer, der Maßstäbe für die Zukunft setzt.


    Juan Manuel Fangio war der prägende Fahrer der 50'er Jahre, Jim Clark beeinflusste die 60'er, Niki Lauda war der Champion der 70'er, über Alain Prost geht die Entwicklung in die 80'er, Ayrton Senna setzte neue Maßstäbe für die 90'er, und Michael Schumacher ist der beste Fahrer des neuen Millenniums.


    Über diese fünf Fahrer geht für mich die Kraftlinie der Entwicklung in der Formel 1. Jeder war zu seiner Zeit der beste und jeder hatte seine großen Gegner:


    Juan Manuel Fangio fuhr gegen Stirling Moss, José Froilan González und Alberto Ascari.


    Jim Clark's Mitbewerber waren Graham Hill, Jack Brabham und John Surtees.


    Niki Lauda's Gegner waren Jackie Stewart, James Hunt und Ronnie Peterson.


    Alain Prost fuhr gegen Niki Lauda, Keke Rosberg und Nelson Piquet.


    Ayrton Senna's Konkurrenten waren Nigel Mansell, Gerhard Berger und Alain Prost.


    Michael Schumacher fuhr gegen Jacques Villeneuve, Mika Häkkinen und Fernando Alonso.


    Und jeder Versuch, den einen Fahrer mit dem anderen zu vergleichen, ist zum Scheitern verurteilt, besonders wenn man es bei jenen versucht, die nie gegeneinander gefahren sind.
    Und bei jenen, die gegeneinander gefahren sind, kann man sagen, dass der aufstrebende junge Fahrer meist besser wurde als der alte Meister (Prost-Lauda, Senna-Prost). Andere starben zu früh (Clark, Senna), um noch dominierender zu werden.
    Ein Juan Manuel Fangio hätte in einem Ferrari 248-F1 nach ein paar Runden wohl Genickstarre und Muskelkrämpfe, und ein Michael Schumacher würde sich wahrscheinlich in einem Maserati 259F auf der Nürburgring-Nordschleife in die Hosen machen.


    Die Formel 1 lebt vom sportlichen Wettkampf und packenden Zweikämpfen um den späteren Bremspunkt vor der Kurve.
    Und zu jeder Zeit haben die Formel-1-Piloten sich zumindest gegenseitig respektiert und waren einander oft freundschaftlich verbunden.
    Nur in den seltensten Fällen kam es zu Hass, Neid und Missgunst. Und wenn, dann versöhnten sich die Gegner später wieder miteinander (z.B. Senna und Prost).


    Mich wundert es schon sehr, wenn ich Eure hasserfüllten und niveaulosen Beiträge durchlese (@ "Paulus", "schwuchtelschumi", "Scuderia32", "Austin", u.a.).
    Eigentlich ist das eher traurig.

    Also ich muss schon sagen:


    Sehr distinguierte und anspruchsvolle Diskurse.


    Ich muss mich schon sehr anstrengen und des öfteren in den Motorsport-Fachbüchern nachschlagen, um Euren Argumenten folgen zu können.


    Danke für die kreativen und sachbezogenen Beiträge von Euch.


    Man merkt, dass man es mit wirklichen Formel-1-Experten zu tun hat...

    Alessandro Zanardi hat am Samstag als erster beinamputierter Pilot ein Formel-1-Auto gelenkt.


    "Es war fantastisch. Der pure Spaß", sagte der Italiener Freude strahlend nach seinem Auftritt im BMW-Sauber auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia.


    Was haltet Ihr davon?


    Ein PR-Gag, oder wird Zanardi bei BMW-Sauber als erster Behinderter einen Formel-1-Boliden auch im Zuge eines GP-Freitagstrainings steuern dürfen?

    Ich würde sagen, Ayrton Senna da Silva und Michael Schumacher sind bzw. waren besondere Rennfahrer.


    Bei Senna kommt halt noch hinzu, dass aufgrund seines Todes auf der Rennstrecke die Glorifizierung automatisch hinzukommt.


    Tote Helden der Rennstrecke haben (besonders für die eigenen Landsleute) ein eigenes Charisma.


    Ich erinnere an Wolfgang Graf Berghe von Trips, Jim Clark, Jochen Rindt, Francois Cevert, Ronnie Peterson oder Gilles Villeneuve, u.v.a.

    Zitat

    Er war ÖSTERREICHER und der beste Fahrer aus meinem Heimatland.


    Was die fahrerischen Qualitäten betrifft, war Jochen Rindt um einiges schneller. Leider ist er zu früh gestorben.


    Niki Lauda merkte sehr früh, dass er fahrerisch Supertalenten wie einem Ronnie Peterson nie das Wasser würde reichen können. Deshalb war er der erste, der akribisch sein Auto abstimmte, Rennstrategien ausarbeitete und Rennsituationen analysierte.
    Er schlug seine Gegner mit Hirn.


    Vom reinen Grundspeed war auch Gerhard Berger schneller. Dem faulen (sechsbeinigen) Hund stand sein eigenes Talent im Weg, er musste/wollte sich nie anstrengen oder verbessern.


    Aber der beste Österreicher ist für mich Jochen Rindt.

    Zitat

    Wer hier dass ASSI KIND ist,bist du!
    Du hast doch keine Ahnung von der Formel 1,geschweige den von Ayrton Senna! Du kanntest ihn nicht,und plapperst nur dass nach,was der armseliger rassist Private Paula daher faselt! Werde erstmal erwachsen,und bilde dir deine eigene Meinung! ;)


    Entschuldigung, meine Herren, dass ich mich da in Ihren hochgeistigen Diskurs involviere.


    Aber was um Himmels Willen ist ein "Assi"?
    Mir ist dieser Terminus nicht bekannt...


    (Ich bin ein "Ösi", ich geb's zu)