Beiträge von manuma

    McLaren hat mit Honda jetzt wieder einen potenten Geldgeber. Allerdings wird es natürlich trotzdem einige Zeit brauchen, bis man das Auto soweit entwickelt hat, dass man wieder konkurrenzfähig ist. Die anderen Rennställe schlafen schließlich auch nicht. Nachdem man im Jahr 2012 noch um den WM-Titel gekämpft hat, hat man jetzt 2 sehr magere Jahre gehabt. Die Podiumsplatzierungen von Magnussen und Button beim GP von Australien 2014 waren die einzigen Podestplätze in 2 Jahren. Viel weniger geht fast nicht mehr. Ich glaube, dass man ihnen ein Übergangsjahr zugestehen sollte. Ich hoffe, dass man nächste Saison besser aufgestellt ist. Wobei es natürlich sein kann, dass man auf diesem Niveau stagniert oder sogar noch zurückfällt. Eine Garantie gibt es da nicht.


    Gruß ;)

    Dieses Rennen kann man in die Kategorie "Davon reicht eines" einordnen. Lewis Hamilton hat einen souveränen Sieg eingefahren :thumbup: Rosberg hatte das ganze Rennen über nicht wirklich eine Chance. Sebastian Vettel hat mit Platz 3 einen guten Einstand bei Ferrari. Sobald die Mercedes in technische Probleme kommen, müsste ein Sieg auch drin sein. Spannend wird zu sehen sein, ob Williams mit Ferrari mithalten kann. Felipe Massa kann mit Platz 4 ganz zufrieden sein. Er scheint wirklich noch mal die Kurve bekommen zu haben, nachdem er bei Ferrari in ein dauerhaftes Loch gefallen war.


    Die Mercedes waren sehr dominant. Diese Dominanz dürfte sich auch erst mal fortsetzen, da die die nächsten größeren Updates wohl erst zum Europa-Rennen kommen. Vielleicht waren die Reifenmischungen mit Soft & Medium. Rennen, welche mit einem Stopp gefahren werden können, sind eventuell nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Das hätte vielleicht etwas Action gebracht.


    Gruß ;)

    Das Problem mit den Motoren finde ich in der Moto 3 ganz gut gelöst. Dort muss ein Hersteller seinem Motor auch Kundenteams zu einem Maximalpreis von 12.000 Euro anbieten. So ähnlich hätte man das auch in der F1 machen sollen um die Hersteller davon abzuhalten eine hochgradig kostenintensive Motorenentwicklung durchzuführen.


    Gruß ;)

    http://www.faz.net/aktuell/spo…nnvergnuegen-1257804.html


    Ich habe mal einen alten Artikel aus der FAZ aus dem Jahr 2005 gefunden. Die Topteams gaben mehr als 300 Millionen Dollar pro Jahr aus. Wenn man jetzt bedenkt, dass der Euro-Dollar-Kurs bei ungefähr 1,22 lag, haben die Topteams damals etwas mehr als 250 Millionen Euro pro Jahr ausgegeben. Das war wohlgemerkt zu einer Zeit, in welcher Geld praktisch keine Rolle spielte.


    http://www.focus.de/sport/form…eams-2013_aid_939944.html


    Wenn man sich jetzt mal die geschätzten Budgets für das Jahr 2013 anschaut, wird relativ deutlich, wo das große Problem der Formel 1 liegt. Man versteht sich scheinbar perfekt darauf "Sparrhetorik" zu betreiben. Man gibt zwar vor sparen zu wollen. Man beschließt auch Sparmaßnahmen. Allerdings gibt man das Geld anschließend an anderer Stelle wieder aus. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die bisherigen Maßnahmen nicht nachhaltig gefruchtet haben.


    Gruß ;)

    An der Stelle von Jenson Button würde ich nur dann in der Formel 1 weiter fahren, solange er in einem konkurrenzfähigen Auto sitzt. Bei irgendeinem Hinterbänkler-Team anzuheuern um dabei bleiben zu können, würde ich mir an seiner Stelle nicht antun. Das würde seiner Karriere auch nicht gerecht, welche von vielen Höhepunkten geprägt war. Der WM-Titel im Jahr 2009 war natürlich das Sahnehäubchen.


    Was es als Fan bedeutet, wenn der Fahrer von dem man Fan ist seine Karriere beendet, habe ich bei Casey Stoner selber gemerkt. Auf der einen Seite glaube ich daran, dass er noch mehr Erfolge hätte feiern können. Auf der anderen Seite hat er ohne jeden Druck von Außen dem Rennsport Adieu gesagt. Er hatte alles erreicht, was er wollte. Er war bis zum Schluss konkurrenzfähig. Und er hat sich mit einem Sieg vor seinen Fans verabschiedet. Sein Abschied war seiner tollen Karriere absolut würdig.


    Auch wenn Jenson Button jetzt seine Karriere beenden sollte, wäre es trotzdem ein toller Abschied. Man würde nicht sagen: Am Ende wurde es langsam Zeit, dass er aufhört. Sondern man würde sagen: Er hat eine tolle Karriere gehabt, welche er auf hohem Niveau beendet hat. Sicherlich würde man ihn vermissen. Aber er würde mit einer absolut weißen Weste abdanken. Das ist auch etwas, worauf man stolz sein kann.


    Gruß ;)

    Ja, es war ein glänzendes Jahr für Lewis Hamilton :)


    Als Fan ist es mir ehrlich gesagt ziemlich egal, ob es noch Fahrer gibt welche erfolgreicher waren. Man ist doch nicht nur dann Fan von einem Fahrer, wenn er erfolgreich ist. Sondern auch dann, wenn der Fahrer ein Tief durchschreitet. Ich möchte gar nicht versuchen zu begründen, wieso ich Fan eines Fahrers bin. Hier spielen ja nicht nur irgendwelche sachlichen Kriterien, sondern auch Emotionen eine Rolle.


    Wenn ich jetzt auf die Karriere von Casey Stoner zurückblicke, bleiben ja nicht nur die WM-Titel im Jahr 2007 und 2011 zurück. Sondern auch die Jahre dazwischen und danach, in denen es nicht klappte. Diese gehören auch zu seiner Karriere. Rückblickend bin ich der Meinung, dass er eine großartige Karriere gehabt hat, welche er auf dem Höhepunkt beendet hat. Es war einfach eine sehr schöne Zeit ihn in der Motorrad-WM fahren zu sehen. In Erinnerung bleibt nicht, dass Casey Stoner 7 WM-Titel weniger als Rossi hat, sondern die Leistung welche er seinen Fans geboten hat.


    Mit Lewis Hamilton ist das ähnlich. Ich bin doch nicht Fan seines Erfolges, sondern Fan des Fahrers.


    Gruß ;)

    Wobei man natürlich erwähnen sollte, dass die Werkseinsätze in der Formel 1 ein Phänomen aus der jüngeren Zeit sind. Die Werke hielten erst in den 1990er-Jahren richtig Einzug in der Formel 1. Vorher waren es die Privatteams, welche in der Formel 1 den Wettbewerb ausgetragen haben. Die Werke haben eine große "Kriegskasse" aufgefahren und die Kosten in der F1 explodieren lassen. In der Folge wurde es für die Privatteams erheblich schwerer sich überhaupt in der F1 zu halten. Die Werke haben ordentlich ihre Muskeln spielen lassen und viel Geld ausgegeben.


    Man sollte sich keine Illusionen machen, dass diese Zeit nochmals wiederkehrt. Bzw. stellt sich die Frage, ob solche Exzesse überhaupt nochmals wünschenswert sind. Aktuell ist allerdings ein gewisser Zuschauerschwund feststellbar. Man kann nicht leugnen, dass die Formel 1 vor Problemen steht. Aus meiner Sicht braucht man eine Rückbesinnung auf eher einfache Technik, welche nicht viel Geld kostet und bei welcher der Fahrer einen größere Rolle spielt. Noch mehr künstliches Spektakel braucht die Serie sicherlich nicht. Das hat mit Motorsport eher nichts zu tun und macht die Serie nicht wirklich besser.


    Gruß ;)

    Scheinbar kann man es auch als Beleidigung für irische Personen gebrauchen. Das wird der Grund sein, wieso es gesperrt ist. Du kannst mal unter Google das zensierte Wort und Insult (auf dt. Beleidigung) eingeben. Dann findest Du ein paar Informationen darüber.


    Gruß ;)

    PS: Omg was ist das bitte für ein Blödsinn dass der Spitzname von Michael Doohan "Mic-k" hier im Forum zensiert wird?!


    Dieses Wort ist einfach gesperrt. Hatte ich auch schon damals gemerkt. Muss man einfach akzeptieren.


    Was traut Ihr eigentlich Jack Miller in seiner Rookie-Saison zu? Ist schon eine Besonderheit, dass mal wieder ein Fahrer direkt von der Moto 3 in die Moto GP aufsteigt. Also Talent hat er meiner Meinung nach genug. Die Erfahrung fehlt ihm natürlich, aber diese wird er noch sammeln können. Unnötig fand ich sein Rumheulen nach dem Titelgewinn von Alex Marquez. Dabei hat er in Sepang und Valencia ganz ordentlich ausgeteilt. Mit seinen 19 Jahren mag eine solche Reaktion zwar erklärbar sein. Spricht aber doch dafür, dass ihm da schon noch etwas Erfahrung und Reife fehlt.


    Gruß ;)

    Valentino Rossi hat mit den 2 Siegen in der vergangenen Saison eine respektable Leistung abgeliefert. Seinen Sieg beim GP von Assen 2013 habe ich ehrlich gesagt nicht so ganz ernst genommen, weil viele seiner Konkurrenten verletzt waren. Aber zuletzt schien er gegenüber seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo wieder auf Augenhöhe zu sein und er hat auch 2 Rennen gewonnen. Das hätte ich ihm nicht mehr zugetraut. Zuletzt schien er wieder Anschluss an die Spitze gefunden zu haben.


    Gruß ;)

    So ein richtiger Knick erfolgte bei mir im Jahre 2009. Zuvor hatte man umfassende Änderungen am Reglement vorgenommen. Während Ferrari und McLaren damals noch die tonangebenden Teams waren, waren zum Saisonstart plötzlich ganz neue Teams vorne. Schließlich gewann Brawn GP auch die WM, obwohl man als Honda-Team jahrelang nur hinterher fuhr. Das ist kein Angriff auf Brawn GP oder deren Fahrer, die das Reglement einfach am besten ausgenutzt haben. Aber es fühlt sich einfach so an, als wenn durch Änderungen des Reglements das Kräfteverhältnis auf den Kopf gestellt wurde. Immer wieder gibt es technische Änderungen, von denen die Teams unterschiedlich profitieren und sich dadurch das Kräfteverhältnis wieder ändert. So gewinnt man den Eindruck, als wenn eine Art Glücksrittertum in die F1 Einzug gehalten hat.


    Mit der F1-Technik kann man sich unmöglich identifizieren. Man identifiziert sich schon mit den Fahrern und den Teams. Deren Beitrag sehe ich allerdings irgendwo in Frage gestellt, wenn sich nach Änderungen des Reglements das Kräfteverhältnis laufend ändert. Damit wird die Identifikation einfach schwerer und die emotionale Verbundenheit nimmt ab. In der Folge lässt das Interesse an der Formel 1 allgemein nach.


    Letztlich kann der Sport objektiv zwar noch so toll sein. Zum Dasein eines Fan gehört auch ein emotionales Erleben dazu. Da hat man ziemlich viel kaputt gemacht. Es muss um Leistung gehen und nicht um Glücksrittertum im Zuge von Regeländerungen. Man wollte mit Regeländerungen das Feld durchmischen um so mehr Show zu erzeugen. Mittlerweile ist eine Farce draus geworden.


    Früher hat man noch die Nacht von Samstag auf Sonntag durchgemacht um dann um 4 Uhr den Saisonauftakt in Melbourne nicht zu verpassen. In der Zwischenzeit glaube ich nicht mehr, dass ich mir das antun würde. Leider.


    Gruß ;)

    Ich war jahrelang die Formel 1 mit den Werkseinsätzen gewohnt. Das jahrelange Wettrüsten hatte schon etwas spannendes. Auch wenn es sehr teuer war, letztlich einfach zu teuer. Mittlerweile ist die Formel 1 gefühlt ganz anders als damals mit den vielen Werkseinsätzen. Sie hat auf mich nicht mehr den selben Reiz. Auch wenn Lewis Hamilton morgen die WM gewinnen kann, ist der Reiz dieses Sports einfach nicht mehr derselbe. Wenn man es mal anders gewohnt war, ist es vielleicht einfach schwierig sich mit dem neuen Format anzufreunden.


    Ich denke, dass man vor allem die Fahrbarkeit der F1 Autos wieder erschweren sollte. Ich hatte mich dafür ja schon mal ausgesprochen. Das würde ich sehr begrüßen.


    Gruß ;)

    Mal schauen, ob es Eurosport dann auch fertig bekommt die Rennen der Moto 3, Moto 2 und Moto GP zu zeigen. Ich befürchte, dass man einen Teil der Qualifikationen / Rennen auf Eurosport 2 überträgt und somit ins Pay TV verschiebt. Bei Sport 1 konnte man immerhin in Deutschland den Sport 1-Livestream benutzen.


    Ich würde mich also mal nicht zu früh freuen.


    Gruß ;)

    Es ist bedauerlich, dass nun schon wieder 2 Teams aufgrund finanzieller Probleme zum Ausstieg aus der F1 gezwungen sind. Damit sollte klar sein, dass in Zukunft weitere Kostensenkungen nötig werden. Nur dann besteht die Hoffnung, dass neue Teams in die F1 kommen werden. Angesichts des Handlungsdrucks bin ich auch ganz zuversichtlich, dass da etwas kommen wird.


    Ein 3tes Auto ist doch ein nicht zu vernachlässigender Kostenfaktor. Ich bezweifle, dass sich ein Team das antun würde ohne einen nennenswerten Vorteil daraus zu ziehen. In der Moto GP hatten wir im Repsol Honda Team 2011 Casey Stoner, Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa. Wobei Andrea Dovizioso halt noch einen Vertrag für 2011 hatte und man ihn nicht los wurde. Zur Saison 2012 hat man das Team wieder verkleinert.


    Entweder müssten die Teams also einen Vorteil daraus ziehen können (bspw. KWM-Punkte für alle 3 Fahrer). Oder das 3te Auto müsste zum größten Teil von Bernie Ecclestone bezahlt werden. Ansonsten glaube ich nicht, dass wir 3 Autos sehen werden. Es ist meiner Meinung nach auch nicht zielführend.


    Gruß ;)

    Aber abgesehen davon ist es erbärmlich für die Formel 1 das Fahrer & Teams mittlerweile so denken müssen. Das mit den 5 Motoren ist einfach nur Quatsch. Gespart gehört wo anders.


    Man einigt sich beim Sparen doch sowieso nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Viel mehr als eine Art Alibi-Sparen kommt doch dabei sowieso nicht raus. Die Top-Teams wie Mercedes, Ferrari und Red Bull geben immer noch sehr viel mehr Geld aus als die kleinen Teams. Die Top-Teams achten schon darauf, dass ihnen genügend Spielwiesen bleiben um sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Die Limitierung der Motorenanzahl ist praktisch eine Art "Bekundung des guten Willens".


    Um die F1-Teams dazu zu bringen wirklich zu sparen, müsste schon ein gewisser Druck spürbar sein. Erst wenn der F1 aufgrund von finanziellen Engpässen ernsthaft droht einige Teams zu verlieren, wird sich eine gewisse Einigkeit bezüglich der Notwendigkeit des Sparens durchsetzen.


    Gruß ;)

    Das blöde an der Situation ist halt, dass Rosberg durch dieses Manöver das Rennen von Lewis Hamilton zerstört hat. Er hat also von seinem eigenen Fehler auch noch profitiert. Der Versuch von Rosberg side-by-side durch die Kurve zu fahren, obwohl er nicht mal mit Hamilton auf gleicher Höhe war, war schon irgendwie unbeholfen.


    Gruß ;)

    Die DTM ist auch eine verkappte Formel 1, nämlich eine überdachte Formel 1. Viele Sachen aus der Formel 1 sind in die DTM herübergeschwappt, sodass es kein völliger Zufall ist, dass viele Kritikpunkte an der DTM auch auf die F1 zutreffen.


    Im normalen Straßenverkehr hat der Audi A5 einen Frontantrieb - in der DTM hat er einen Heckantrieb. Die DTM-Boliden sind High-Tech-Sportwagen nach dem DTM-Reglement. Durch DRS und die Optionsreifen hat man sich noch weiter vom Tourenwagen-Sport entfernt. Anstatt immer weiter am Reglement Verschlimmbesserungen vorzunehmen, sollte man aus den DTM-Boliden endlich richtige Tourenwagen machen. Das bedeutet auch, dass man auf seriennähere Technik setzt. Andere Tourenwagen-Serien wie die NASCAR, die V8 Supercars, die BTCC, die WTCC, etc. haben auch nicht solche Probleme wie die DTM.


    Was die Stallorder betrifft: Bruno Spengler wurde in Valencia 2012 geholfen, Mike Rockenfeller in Moskau und Zandvoort 2013, Wehrlein musste am Nürburgring 2013 hinter Paffett bleiben, Wittmann wurde in Spielberg ebenfalls vorbeigewunken, Ekström hat in Spielberg ebenfalls einen Platz geschenkt bekommen. (vielleicht habe ich auch noch Situationen vergessen)


    Die DTM muss nicht durch weiteren Schnickschnack und andere Specials spannender gemacht werden. Durch künstliche Action wird der Motorsport nicht unbedingt besser. Es wäre mehr eine Rückbesinnung auf seriennahe, vergleichsweise einfache und daher kostengünstige Technik nötig.


    http://www.motorsport-total.co…twas-falsch-14050702.html
    http://www.nordbayern.de/regio…t-ums-uberleben-1.3739508
    http://www.badische-zeitung.de…-der-krise--76268770.html


    Scheinbar schlagen sich die Probleme der DTM mittlerweile auch in den Zuschauerzahlen wieder.


    Gruß ;)

    Hey, danke für den Bericht. Ja die DTM ist mittlerweile ne echte Alternative zur Formel 1, v.a. preislich, der Sound ist auch besser.


    Bei der DTM habe ich so das Gefühl, dass die Hersteller glauben, dass sie da Technik verkaufen können. Also dass die Zuschauer ganz begeistert wären, was für tolle Autos da um die Strecke fahren. Man vergisst, dass der Zuschauer spannenden Rennsport kauft. Die Technik ist lediglich das Mittel um spannenden Rennsport zu bieten, aber doch nicht der Selbstzweck. Allerdings darf man bezweifeln, ob das wirklich verstanden wurde.


    Gruß ;)

    Meiner Meinung nach ist die DTM leider keine echte Alternative zur F1. Leider sind die DTM-Boliden eher überdachte F1-Fahrzeuge, deren Aussehen an ein Serienfahrzeug angelehnt wurde. Die Autos sind leider nach wie vor ziemlich fragil. Wenn es dann mal zu Berührungen kommt, brechen irgendwelche Flaps ab. Oder es geht irgendetwas anderes kaputt, sodass die Aerodynamik nicht mehr perfekt ist. Schon verliert man wieder Zeit, sodass man sich am besten aus allem raushält. Mit richtigem Tourenwagen-Sport hat diese Serie nach wie vor nichts zu tun.


    Zudem ist Stallorder in der DTM mittlerweile selbstverständlich geworden. Auch die Bedeutung der Aerodynamik ist mittlerweile in der DTM noch größer geworden, sodass die Beeinflussung der Aerodynamik durch das Hinterherfahren dazu führt, dass Überholen sehr schwierig wird. Dies versucht man durch DRS und Optionsreifen zu lösen, was allerdings neue Problem mit sich bringt, die man jetzt lösen muss. An der DTM wird leider viel verschlimmbessert.


    Letztlich sind das technisch hochgezüchtete Boliden. Allerdings ist für den Zuschauer nicht auf Dauer interessant, was da für ein super tolles Auto um die Rennstrecke fährt. Letztlich möchte man als Zuschauer Rennsport sehen. Da hat die DTM sehr wenig zu bieten, sodass die Serie nicht wirklich attraktiv ist. Leider habe ich immer so das Gefühl, dass die Hersteller glauben, dass die DTM als Marketing-Plattform für Ihre Autos dienen sollte. Mit den Serienautos haben diese Boliden leider nichts zu tun.


    Einfache Autos und dafür spannendere Rennen finde ich besser als diesen Hightech-Mist.


    Gruß ;)