Beiträge von Konsti

    Zitat

    Original von Max Power


    Okay, dann seih Euch verziehen, und schöner Beitrag Konsti, wäre schön wenn Du Dich mal wieder öfter hier blicken lassen würdest! ;)


    Jetzt bin ich mal 2 Wochen im Urlaub in Spanien und dann schauen wir weiter ;). Da ich danach sowieso weiterhin meinen Ferialjob ausübe, werd ich wohl wieder öfters posten (mitgelesen hab ich eh regelmäßig)

    Der Grund dafür, dass hier etwas "übertrieben" oder "heuchlerisch" geschrieben wird, ist ganz einfach, dass einige noch nie mit dem Tod im Motorsport konfrontiert waren. Bei mir das selbe. Hab das Rennen zufällig angezappt (wollte eigentlich DTM schauen) und dann passiert sowas. Mein Vater, den ich nach dem Unfall holte, sagte, dass es wohl nicht so schlimm sein kann, da sie ja weiter fahren. Da hatte auf einmal ein komisches Gefühl - vgl. Ayrton Senna, Imola 94.


    Dann nach dem Rennen die Meldung er sei bewustlos. Ich dachte mir, dass er noch mal Glück gehabt hat und beschäftigte mich nicht weiter damit. Am nächsten Tag dann einen Blick in den Teletext und bei den Kurzmeldungen steht, dass der 18-jährige Henry Surtees gestern beim Formel 2 Rennen ums Leben gekommen ist. Ich war erstmal geschockt. Egal ob ich ihn gekannt, oder nicht gekannt habe. Und dann hat mich dieser junge Mann einige Tage beschäftigt. Und in dieser Zeit neigt man vielleicht als Mensch, der mit dem Tod im Motorsport noch keine Erfahrugen gemacht hat, dazu, etwas übertrieben emotional zu reagieren.


    Wichtig ist aber, dass man nicht vergessen darf, dass in der Formel 1 genau das selbe passieren kann. Das Schreckgespenst des (Fahrer-) Tods ist zwar nun schon seit 15 Jahren in der Formel 1 nicht mehr aufgetaucht, aber es wird nie verschwinden. Motorsport ist und bleibt gefährlich, aber das muss auch jeder Fahrer wissen, dass er, mit dem Starten des Motors, ein Risiko eingeht.

    Auch wenn Prüller dafür bekannt war gern mal ein wichtiges Renngeschehen zu übersehen (erfundenes Beispiel das aber zu ihm passt: Ein Auto, sagen wir ein McLaren (:P) dreht sich von der Strecke und bleibt stecken - Prüller bemerkt zuerst mal 1 Minute nichts - Dann fragt er sich, wo der zweite McLaren bleibt - Dann zeigt man nochmals den Ausfall in der Wiederholung - Prüller siehts nun auch - Aber auch typisch für Prüller: Sofort fängt er an fünf Fahrer aus den letzen 20 Jahren aufzuzählen, denen das selbe Schicksal an der selben Stelle erlitten hat).


    Ich, der auch die RTL und Premiere Übertragungen kenne, habe Prüller immer auf Grund seines großen Fachwissens geschätzt. Auch wenn es manchmal nervenaufreibend war, wenn Prüller eine Minute lang über etwas "Belangloses" redete, obwohl gerade jemand abgeflogen ist oder irgendetwas anderes passiert ist, waren es doch immer 2 Lehrstunden und ich glaube in jedem Rennen war für jeden Formel 1 Fan, egal wie gut er sich auskennt, ein Detail dabei, dass er selbst nicht gewusst hat.


    Man hört also heraus, dass ich es sehr Schade finde, dass Prüller nicht mehr beim ORF kommentiert. Naja, geben wir mal dem Hausleitner eine Chance. Vielleicht macht er's ja ganz gut :-).

    Hallo alle miteinander :).


    Hm...das Medaillensystem in der Formel 1 ist ein sehr, sehr heikles Thema. Es hat seine Vor- und Nachteile.


    Vorteile:
    - Es wird der Fahrer Weltmeister, der die meisten Siege gefeiert hat.
    - Es wäre nicht mehr möglich noch im letzen Rennen eine Weltmeisterchance zu haben mit nur einem Sieg gegen sechs des "Mitbewerbers" (Räikkönen - Schumi 2003).
    - Ein Fahrer wird alles bzw. sehr viel riskieren, um von der Silbernen noch auf die Goldmedaille zu kommen.


    Nachteile:
    - Der Kampf um die Positionen jenseits der ersten drei Plätze wird nicht mehr interessant sein (außer wenn die KonstrukteurPUNKTE bewahrt werden).
    - Dramatische Entscheidungen wie die, dass ein Fahrer in der letzen Runde zum Beispiel gerade noch von 6 auf 5 fährt und sich dadurch die entscheidenden Punkte für den Weltmeistertitel holt, wird es nicht mehr geben.
    - Für viele Fahrer (vor allem in den kleineren Teams) ist es extrem wertvoll und schön, wenn man sich in den letzten Runden noch den letzten Punkt sichert, was oft wunderschöne Momente heraufbeschwört, von dem unser Sport genau gleich lebt (siehe Webber im Minardi in Australien 2001).



    Das sind jetzt zwar nur 3 Pro- und Kontraargumente (diese Liste könnte man noch um einiges länger machen), aber man sieht: Es gibt keinen Vorteil ohne Nachteil.
    Und die Idee, für die K-WM eine andere Wertungsmethode wie für die Fahrer-WM einzuführen ist für mich weder Fisch noch Fleisch.
    Ich persönlich wäre für ein Punktesystem a la:
    10
    6
    4
    3
    2
    1


    oder:


    12
    8
    6
    5
    4
    3
    2
    1

    Zitat

    Original von phil2008
    Du kannst die Fehler die Ferrari gemacht hat im Gegensatz zu anderen Usern aber eingestehen ::)


    Ferrari hat Fehler gemacht, aber McLaren auch.


    Es stimmt aber schon teilweise was Alex sagt: Glock hat Hamilton unabsichtlich zum WM gemacht. Es war zwar nur ein minimaler Schritt, aber es war der entscheidende Letzte.


    Mir erscheinen jedoch die Fehler, die Ferrari im Laufe der Saison gemacht hat alls größere Schritte.

    Und überhaupt: Glock hätte wohl am ehesten eine Grund gehabt, Hamilton das Leben so schwer wie möglich zu machen.


    Glock hat es versucht, hatte aber einen aussichtslosen Kampf zu kämpfen. Im Regen mit einem Auto auf Trockenreifen, gegen ein Auto mit Regenreifen zu fahren und dieses auch noch fair am Überholen zu hindern ist (fast) unmöglich.
    Und hätte Timo die Kurve zugemacht, wäre Hamilton halt auf der Geraden vorbeigekommen.


    Wenn man schon Fehler suchen will, dann kann man in jedem Rennen suchen, dass Massa nicht gewonnen hat.


    In den ersten zwei Rennen machte er Fehler
    In Silverstone verschenkte er wertvolle Punkte
    In Budapest ging sein Motor kaputt
    In Singapur war das Ferrari Boxenteam hauptverantwortlich


    Also kann man doch auch sagen, dass Massa Hamilton zum Weltmeister gemacht hat. ;)


    Edit: Ich bin Ferraristi...um Verwechslungen vorzubeugen ;).

    Naja...wenn sich Spieler untereinander beleidigen finde ich das zwar unter aller ***, aber man macht es gottseidank auch nicht...zumindest normalerweise nicht.
    Ja...die Fans beschimpfen halt die gegnerischen Spieler und den Schiri und dass nicht nur einmal, aber das stört niemandem.


    Ich bin der Ansicht, diese Geschichte sollte man abschließen. Gibt ja wesentlich interessantere Dinge, finde ich.

    Wie gesagt, es war sicher nicht die feine englische Art, aber das hier so aufzubauen. Ich weiß nicht. Da kann ich gleich eine gewisse "Boulevardzeitung" kaufen, diese aufschlagen und finde das selbe.
    Und soooo schlimm finde ich das auch nicht. In jedem Fußballstadion werden die Spieler des Gegners mit solchen Bezeichnungen wie "Schwuchtel",... betitelt und da sagt auch niemand was.

    Zitat

    Original von phil2008
    Ist der wirklich Schwul :-/


    Und wenn? Wäre das etwa schlimm? ::)


    Aber zur Vollständigkeit: Ralf ist mit Cora verheiratet und hat einen Sohn (David). So viel ich weiß ist er nicht homosexuell.


    Zu Massa und Rubinho: Es ist sicher nicht die feine englische (oder in dem Fall besser brasilianische) Art, aber ich finde, man bewertet das ganze über. Sie haben halt beide getrunken und dann hat man sich einen "Spaß" erlaubt. In jedem Fußballstadion hört man doch diese Gesänge. Und da sich Massa gleich entschuldigt hat, ist für mich die Sache erledigt.

    Zitat

    Original von Daniel Zerres



    Wieso schwacher Beginn? Er hat schon am Anfang gezeigt, dass er kämpfen kann, gegen Heikki im ersten Rennen gegen das schnellste Auto im Feld!


    Ich meine von den Punkten her. Und bei Alonso zeigte sich ein klarer Aufwärtstrend.
    Natürlich...er ist auch in Barcelona auf Startplatz 2 gefahren, aber grundsätzlich gesprochen...

    Was mich an Button erinnert war das irrsinnige Theater 2004 glaube ich. Geht er zu Williams (wo er einen Vertrag hatte) oder kauft er sich auf eigene Kosten frei. Was er ja dann auch getan hat...

    Zu Spielberg: Spielberg war für mich neben Spa die letze Naturstrecke, die in die Natur gestaltet hat...Zum Beispiel die Passage nach der ersten Kurve. Der alte Österreichring war natürlich noch ein Stück mehr Natur. Ich verbinde mit dem A1 Ring vor allem meine ersten Live Erlebnisse. 2001 war ich auf dem Freitags Training (war damals 7) und saß mit Schumi Kappe und Schumi Leibchen in der ersten Kurve und vor uns ist Räikkönen (damals noch im Sauber) von der Strecke abgekommen.


    Es war klar, dass die F1 nicht nach Österreich kommt, aber irgendwie schade ist es doch.