Vitantonio Liuzzi


  • Vitantonio Liuzzi, der letzte Meister der Formel-3000-Meisterschaft, war nach Christian Klien der zweite Fahrer des Red-Bull-Juniorteams, der den Sprung in die Formel 1 geschafft hat. Der Italiener kann auf eine interessante Erfahrung zurückblicken: Im Jahr 2001 schlug er Michael Schumacher bei einem Kartrennen um die WM-Krone, in dem der Formel-1-Star einen Gaststart absolvierte.


    Den gewaltigen Vorschusslorbeeren konnte er angesichts seiner großen Erfolge in diversen Nachwuchsklassen in der ersten Formel-1-Saison bei Red Bull Racing nicht ganz gerecht werden, allerdings hatte er wegen der Fahrerrotation mit Klien auch nur bei vier Renneinsätzen Gelegenheit, sein Talent unter Beweis zu stellen. 2006 etablierte er sich als Nummer eins der Scuderia Toro Rosso, holte auch den ersten WM-Punkt für das noch junge Team.


    Am Ende der Formel-1-Saison 2007 trennte sich Toro Rosso vom Italiener - man war mit seinem Speed, nicht jedoch mit seiner Arbeitseinstellung abseits der Strecke zufrieden. Für die Saison 2008 dockte Liuzzi bei Force India als Test- und Ersatzfahrer an, nachdem sich die Hoffnung auf einen neuen Vertrag als Stammfahrer bei einem anderen Team nicht erfüllt hatte.


    Geburtsort: Locorotondo (Italien)
    Geburtsdatum: 06. August 1981
    Nationalität: Italien
    Größe: 1,69 m
    Gewicht: 68 kg
    Stärken
    - sehr schnell
    - sehr talentiert
    Schwächen
    - oft zu locker
    - unerfahren
    - emotional veranlagt
    Familienstand: ledig
    Hobbies: Musik, Tanzen, Fußball
    Lieblingssportarten: Fußball
    Lieblingsgetränk: Red Bull


    Karriereweg
    - Kartsport (ab 1991)
    - Italienischer Kartmeister (1993)
    - Kart-Vizeweltmeister (1995)
    - 7. Kart-Weltmeisterschaft, Formel A (1997 und 1998 )
    - 7. Kart-Weltmeisterschaft, Formel Super A (1998 )
    - Kartweltmeister (2001)
    - 4. Deutsche Formel 3 (2002)
    - 4. Internationale Formel 3000 (2003)
    - Internationaler Formel-3000-Meister (2004)
    - Formel-1-Test bei Sauber (2004)


    Karriere in der F1
    - Test- und Rennfahrer Red Bull Racing (2005)
    - Scuderia Toro Rosso (2006-2007)
    - Test- und Ersatzfahrer Force India (2008 )
    - Rennfahrer Force India (2010)


    Formel-1-Debüt 24.04.2005 beim GP San Marino / Imola
    Im Alter von: 23 Jahren und 262 Tagen


    Gefahrene Rennen - 44
    Siege - 0
    2. Plätze - 0
    3. Plätze - 0
    4. Plätze - 0
    5.Plätze - 0
    6.Plätze - 1
    Poles - 0
    Schnellste Rennrunden - 0
    Führungsrunden - 0
    WM Punkte - 5
    WM Punkte pro Rennen - 0,11

  • Gefahrene Rennen - 44
    Siege - 0
    2. Plätze - 0
    3. Plätze - 0
    4. Plätze - 0
    5.Plätze - 0
    6.Plätze - 1
    Poles - 0
    Schnellste Rennrunden - 0
    Führungsrunden - 0
    WM Punkte - 5
    WM Punkte pro Rennen - 0,11

    If everything seems under control, you're just not going fast enough - Mario Andretti

    He loves walls being close, he loves no margin for error - that's what divides men from boys - M.Brundle about Robert

  • So, Liuzzi muss wegen des Behinderns von (war es Hulk?) der Konkurrenz 5 Plätze nach hinten und steht somit auf P20!

  • Das war eine richtig krasse Aktion von Liuzzi! Das gehört eigentlich krasser bestraft! Er hat ihn eine volle Runde aufgehalten und hat den Hülkenberg deutlichst gesehen, von den blauen Flaggen mal ganz zu schweigen und das über Boxenfunk die anderthalb minuten kein Wort gefallen ist, kann ich mir nicht vorstellen!

  • Ich finde die Strafe ebenfalls gerechtfertigt, das war eigentlich auch klar, dass er ne Strafe kriegt!
    Er ist so verdächtig vor Hülkenberg hergefahren und bekam auch noch blaue Flaggen und hat dennoch nicht Platz gemacht!


    Das war eindeutig ne absichtliche Behinderung!


    Hoffentlich lernt er fürs nächste mal, oder für morgen (er wird garantiert überrundet), dass man schnelleren Autos Platz machen sollte!

  • Hat ihn halt aufgehalten, gehört in anderen Motorsportarten zum guten Ton...


    Daniel wunderst dich das es immer Stress gibt, er hat neutral zum Thema geantwortet, mach du das doch auch mal oder lass es einfach...

  • Der Typ hat Eier, ich wünsche ihm alles Gute, vielleicht bekommt er ja mal ein Cockpit in einem Topteam oder wird Präsident der FIA!


    "Motorsport ist gefährlich, es ist kein Kindergarten. Ich persönlich mag auch die Asphaltflächen neben den Kurven nicht. Ich bin da drastisch, es sollte sein wie in den 60ern, mit Mauern direkt neben der Strecke. Mit den sicheren Autos von heute ginge das. Daher mag ich auch Strecken wie Monaco."

  • Solch einen Blödsinn habe ich ja noch nie gehört.
    Die F1 ist nicht nur wegen der Bauweise der Fahrzeuge, sondern hauptsächlich eben wegen der großzügigen Auslaufzonen so sicher.


    Leicht verwirrt, der gute Vitantonio :wacko:

  • Quatsch, schau Dir den Unfall von Kubica in Kanada 2007 an, da hat ihm das Auto und nicht die Auslaufzone das Leben gerettet! ;)


    Oder auch der kleine Massencrash von Brasilien 2003, na ja, ich mag halt Rennsport wenn er gefährlich ist!

  • Halten wir mal fest, einerseits braucht man Auslaufzonen, das ist richtig, aber wozu werden diese asphaltiert?


    Wohl eher um die Autos zwanghaft im Training und im Rennen zu halten, Bernie braucht die Gelder und wenn ein Auto ausfällt in Zeiten ohne T-Car dann war es das mit Werbepräsenz der Sponsoren.


    In Hochgeschwindigkeitsabschnitten brauchst Du ein Kiesbett, die aspahltierte Auslaufzone bremst im Notfall nicht, auch wenn ein tiefes Kiesbett immer die Gefahr des Aushebelns inklusive eines Überschlages beeinhaltet.


    Liuzzi sagt ja zwei Dinge, einmal redet er über aspaltierte Auslaufzonen und dann sagt er diese sollen ganz weg, mit dem Ersten hat er sowieso und bedingungslos Recht und mit dem Zweiten stimme ich ihm immer noch teilweise zu, der letzte Todesfall wegen nicht vorhandener Auslaufzonen war Ratzenberger, in Zeiten von HANS hätte es diesen Unfall nicht gegeben.


    Stellt Euch dann aber mal vor Senna wäre über eine asphaltierte Auslaufzone geprescht, dann wäre er nicht mit 240 sondern wahrscheinlich noch mit den vollen 300 aber mindestens wohl 280 in die Mauer gerast!


    Und es hat ihn ja nicht die kleine Auslaufzone oder die Mauer ihn getötet sondern das Rad welches ihm auf den Kopf knallte.


    Insofern hat Liuzzi Recht!

  • Der Liuzzi ist doch super, der gehört in ein Topauto. Wieso man den nicht schon längst gegen einen Vettel ausgetauscht hat ist mir echt ein Rätsel.
    Er trifft eigentlich den Nagel auf den Kopf aber es ist wie in der Politik, insgeheim geben ihm viele Recht, aber laut sagen will es keiner.