Frentzen:

  • 01. Oktober 2001
    http://www.f1-total.de


    Prost-Acer-Fahrer Heinz-Harald Frentzen konnte den Grand Prix der USA mit einer Runde Rückstand auf Platz zehn beenden. Nach der Disqualifikation von seinem ehemaligen Teamkollegen Jarno Trulli rückte der Wahlmonegasse sogar noch einen Rang nach vorne. Der dreimalige Grand-Prix-Sieger war im Mittelfeld immer wieder in tolle Zweikämpfe verwickelt.
    Zunächst kämpfte er mit BAR-Honda-Fahrer Olivier Panis, den er am Ende der langen Geraden im Infield in Runde 21 überholen konnte. Wenig später ging er auch am Arrows-Asiatech von Jos Verstappen vorbei. Gegen Rennende blieb er dann hinter Jenson Button hängen. Also eines der aufregenderen Rennen für "HHF"?


    "Das war ein Rennen, in dem ich rundum gut beschäftigt war", berichtete der Mönchengladbacher auf seiner Homepage. "Zuerst hatte ich einen guten Zweikampf mit Panis. Nachdem ich den überholt hatte, war Verstappen auf der Liste. Erst hinter Button blieb ich hängen – der Benetton-Fahrer hatte einfach viel zu flache Flügel, als dass ich ihn auf der Geraden hätte überholen können."


    Letztlich verlor Heinz-Harald Frentzen die Chance auf Punkte in seinem vierten Rennen für Alain Prost beim Boxenstopp. Er musste schon in der 42. der 73 Runden hinter Eddie Irvine liegend zum Routinestopp an die Box kommen, der später als Vierter gewertete Jaguar-Racing-Fahrer stoppte erst zehn Runden später.


    Hat dem WM-Dritten von 1999 das Rennen trotzdem Spaß gemacht? "Es hat richtig Spaß gemacht", betonte der 34-Jährige. "Der Prost war gut ausbalanciert, er lief eigentlich makellos. Richtig war auch die Ein-Stopp-Strategie, auch wenn ich zum Rennanfang zu sehr im Verkehr stecken blieb. Immerhin habe ich es bis hinter Irvine geschafft. Dann allerdings musste ich an die Box während Irvine noch deutlich länger draußen bleiben konnte. Das waren, was unseren Kampf anging, rennentscheidende Runden. Aber noch einmal: Dieses Rennen hat wirklich Spaß gemacht."