Ferrari testet fünf Autos in Fiorano

  • Testfahrer Luca Badoer war in Forano im Großeinsatz für Ferrari
    Fiorano/Mugello - Ferrari ist weit davon entfernt, sich auf den bereits errungenen Lorbeeren auszuruhen.


    Nach dem vorzeitigen Gewinn der Fahrer- und Konstrukteurs-WM legt die Scuderia bereits die Grundlagen für die nächste Saison.


    Ferrari testet fünf Autos


    Am Donnerstag kamen nicht weniger als fünf verschiedene Boliden zum Testeinsatz: Am Morgen unterzog Testfahrer Luca Badoer die Einsatzwagen für den USA- und Japan-GP einem Funktionstest.


    Dabei waren die Autos mit den Chassis Nr. 206 (Einsatzfahrzeug von Rubens Barrichello), Nr. 211 (Ersatzwagen) und Nr. 213 (Michael Schumachers Rennauto) auf der Strecke.


    Blickrichtung nächste Saison


    Am Nachmittag richtete Ferrari den Fokus dann voll auf das nächste Jahr. Badoer setzte dabei drei Schwerpunkte: Reifentests, Entwicklung neuer elektronischer Lösungen und Arbeit mit Komponenten für 2002.


    Bemerkenswert: Insgesamt neun Stunden saß der Italiener am Steuer der diversen Boliden und legte dabei 97 Runden zurück. Seine beste Zeit wurde mit 59,806 Sekunden gestoppt.


    In Silverstone herrschte reger Verkehr auf der Grand-Prix-Strecke. Tagesbester war in 1:22,385 Minuten einmal mehr Alexander Wurz, der seine gute Form unter Beweis stellte.


    Eddie Irvine verfehlte als Zweiter die Bestmarke um rund 0,7 Sekunden. Dritter wurde der David Coulthard im zweiten Silberpfeil mit einer Sekunde Rückstand.



    "Quick Nick" - allein in Mugello


    In Mugello war unterdessen Sauber-Mann Nick Heidfeld am Start. Im Zuge seiner Vorbereitungen für das Rennen in Indianapolis absolvierte der 24-Jährige 414 Kilometer.


    "Ich habe eine Bestzeit von 1:23.81 Minuten. Im August bin noch eine 1:25,36 Minuten gefahren", war Heidfeld mit seinem Tagwerk zufrieden.


    Sauber arbeitete mit verschiedenen Reifenmischungen und spezieller Aerodynamik, um den besonderen Anforderungen der Steilkurve in Indianapolis gerecht zu werden.