Diskussionen um die Austragung des US-GP

  • Nach den Terror-Attacken auf die USA am vergangenen Dienstag, sind die Meinungen in der Formel 1 über die Austragung des GP der USA gemischt. Während die FIA, im speziellen Bernie Ecclestone, keine Anstalten macht irgend etwas zu ändern, sorgen sich Teamchefs und Fahrer um die Sicherheit der Teammitglieder und der Zuschauer.


    Patrick Head, Technischer Direktor bei Williams, hält es für das Beste, wenn man die Entscheidung den Amerikanern überlässt: "Ich denke es ist eine Sache für die Organisatoren und die Amerikaner. Ich bin sicher es gibt noch einige Sicherheitslücken und die Amerikaner müssen zufrieden sein und diese ausmerzen. Wir sind ein professionelles Rennteam, wir und die Piloten fahren Rennen. Wenn die Sicherheitsmassnahmen erreicht werden können, dann sollten wir gehen," meinte Head.


    Aus den diversen Aussagen von Teammitgliedern ist herauszuhören, dass man zwar grosse Bedenken im Bereich Sicherheit hat, aber die Teams eigentlich nichts tun können. Auch Jaguar-Teamchef Niki Lauda, der sich bereits gegen die Durchführung des Rennens in Monza ausgesprochen hatte, sprach sich klar gegen die Reise in die USA aus.


    "Persönlich bin ich der Meinung, dass wir nicht gehen sollten, aber das ist nicht meine Entscheidung. Wir haben einen Vertrag mit Indianapolis und das Rennen sollte nur dann abgesagt werden, wenn es die Organisatoren so wollen. Aber, wie ich schon gesagt habe, ich bin nicht der Dompteur in diesem Geschäft, ich bin nur einer der Akrobaten," sagte der Österreicher.