Williams: Die Strecke liegt unserem Auto nicht

  • Auch im Qualifying bestätigt sich bei BMW Williams die Tendenz des bisherigen Wochenendes. Während Ralf Schumacher auf Platz vier fuhr, musste sich Juan Pablo mit dem achten Startplatz begnügen.


    Ralf Schumacher: "Das war auf dieser Strecke, die unserem Auto nicht eben liegt, das Beste, was wir erwarten konnten. Der Platz in der zweiten Reihe ist durchaus befriedigend, und vielleicht kann ich ja beim Start noch eine oder zwei Positionen gutmachen – auf dieser Strecke wäre das die beste Gelegenheit, einen Konkurrenten zu überholen. Ich glaube, wir sind für das Rennen gut vorbereitet, doch Michael ist uns anderen ein großes Stück voraus."


    Juan-Pablo Montoya: "Wir haben noch immer mit der Balance des Autos zu kämpfen. Da versuchst du etwas, doch das verursacht ein starkes Untersteuern und du musst abwarten, um die Leistung auf die Strecke zu bekommen. Dann nehmen wir Änderungen vor, um das Untersteuern loszuwerden, und plötzlich lässt sich das Auto kaum noch in die Kurve lenken."


    Gerhard Berger, BMW Motorsport Direktor: "Ich bin sehr zufrieden. Wir wussten von vornherein, dass uns diese Strecke mit ihren engen Kurven, auf denen viel Abtrieb benötigt wird, nicht besonders entgegenkommt. Insofern hat Ralf mit seinem vierten Platz wirklich das Optimum herausgeholt, mehr war einfach nicht drin. Dabei ist der Abstand zu Coulthard auf Platz zwei mit zwei Zehntelsekunden sehr knapp, nur Michael war eine Klasse für sich."


    "Juan-Pablo kennt die Strecke nur von einem F3000-Rennen und hat zudem einfach kein gut funktionierendes Set-up gefunden. Außerdem wurde die Strecke in der letzten Viertelstunde wieder langsamer, das war gerade für Juan mit seiner geringen Streckenkenntnis ein zusätzliches Problem. Jetzt hoffen wir, dass unseren Fahrern ein genau so guter Start gelingt wie bei den vorigen Rennen, denn hier ist es extrem wichtig, sich schon vor der ersten Kurve eine möglichst gute Position zu sichern."