viele Reifenschäden, aber fast immer bei Michelin

  • Vier Reifenschäden hatte Michelin beim Großen Preis von Belgien zu beklagen. Schon im Freien Training war Toyota-Testfahrer Ryan Briscoe wegen eines Reifenschadens vor der 'Eau Rouge' böse abgeflogen. Im Rennen erwischte es David Coulthard und Juan-Pablo Montoya noch recht harmlos, beide konnten an die Box zum Wechseln des Reifens humpeln, Jenson Button erwischte es im BAR-Honda am Ende der langen Gerade vor 'Malmedy' bei Tempo 320, er konnte das Auto nicht mehr kontrollieren und schoss Zsolt Baumgartner ab, den er just in diesem Moment überrundete.


    Auch ein Blick auf die vergangenen Rennen zeigt, dass es so gut wie immer die Michelin-Reifen sind, die platzen. Besonders in Manama zerfetzte es die französischen Gummis gleich reihenweise, weil ein Regenabflussgitter nicht korrekt in der Haltung saß. Es war wohl kein Zufall, dass die Bridgestone-Fahrer damit kein Problem hatten.


    Weiterhin auffällig ist, dass in Spa in allen drei Fällen der rechte Hinterreifen betroffen war. Aber auch in den Rennen zuvor war es meist rechts hinten.


    So wie es aussieht hat Michelin wohl im Kampf um das Gewicht der Reifen ein paar Gramm zuviel eingesparrt und sie der Sicherheit geopfert. Michelin überlegt nun 200 oder 400 Gramm zusätzlichen Gummi in der Flanke verarbeiten, oder etwas in dieser Richtung zu unternehmen.

    Einmal editiert, zuletzt von Boxengefluester ()

  • Schön, die Curbs haben also die Reifen aufgeschnitten, warum haben sie dann nicht die Bridgestonereifen zerschnitten ???