• Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist der Stand der Dinge wohl immer noch so, dass es EINE französiche firma gibt, die die komplette F1 mit tankanlagen ausrüstet.
    Da stellen sich mir einige Fragen:
    1) Wieso gibt es bei dieser wettbewerbsorientierten veranstaltung nur eine Firma, die diese Anlagen liefert ?
    (Exklusivverträge mit Bernie ??? )


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese firma weltweit keine Konkurrenz hat ->


    2) Auch in der vergangenheit ist diese firma durch ihre unzuverlässige Technik schon mehrfach aufgefallen, wieso wechseln die teams nicht zu einem anderen Hersteller dieser Anlagen ???


    Weiss jemand, wie diese besagte Firma heisst?

  • Hi Crawler,
    die genaue Bezeichnung der Firma habe ich auch nicht, aber ein paar Daten der Anlage. Kosten ca. 80.000 DM und wiegen rund 430kg. Ist mager.


    Kann nur vermuten:
    1) Mehrere Firmen? Dann ist das Problem der Überwachung der Durchflussmenge da. Der "Schnösel" würde vom anderen Hersteller wieder ein anderes Verschlußsystem haben, was Angleichen des Stuzens im Atuo mit sich ziehen würde (das kleinste Problem, wenn es überhaupt eins ist)
    2) Wahrscheinlich wirklich Exklusivvertrag mit Eccelstone oder ihm gehört die Firma :P. Sonst immer auf Sicherheit bedacht, geht er ein hohes Risk beim Nachtanken ein (z.B. Wettbewerbsverzerrung, Feuerunfall)


    Werde weiter Forschungen machen.

  • Hallo Crawler,
    eine Antwort habe ich bekommen. Eine 2te (Sport Redaktion von Permiere, kriegen nen haufen Kohle, soll mal machen!)




    Hallo Herr XXXX!


    Das immer wieder Fehler bei Boxenstopps passieren, liegt in der Natur des Menschen. Oftmals ist der Tankwart dort wirklich ein bisschen zu nervös und bekommt den Tankstutzen nicht direkt in die Mündung. Jeder Mensch macht mal Fehler, gerade bei so einer ausgefeilten und schwierigen Technik.
    Das es natürlich auch des Öfteren an Materialschäden liegt, steht natürlich auch ausser Frage. Das Tanksystem wird von einer französichen Firma für die Formel 1 entwickelt, dies ist fest von der FIA vorgeschrieben. Jedes Team muss diese Technik von dieser Firma (der Name ist mir leider auch nicht bekannt) benutzen, so dass erst gar keine Wettbewerbsverzerrung entstehen kann. Denn stellen Sie sich vor, jedes Team könnte die Tankanlage auch noch selber entwickeln. Es würden starke Leistungsunterschiede entstehen, allein deshalb, weil einige Teams um weitaus größere finanzielle Mittel verfügen und somit ihre Tankanlage schneller verbessern könnten als kleinere Teams. Wenigstens bei den Tankstopps, sollen alle Teams gleichberechtigt sein, somit kann es auch jedes Team mal erwischen, dass diese Anlage mal nicht funktioniert.
    Dummerweise sind diese Tankanlagen beim Testen der FIA immer funktionsfähig, nur selten ließt man von Problemem bei Testfahrten von Teams. Bei den Rennwochenenden hingegen wurden wir des öfteren schon eines Besseren belehrt.
    Aber: Die FIA hat diesen Beschluss gefaßt und somit ist er (vorerst) unantastbar und jedes Team muss die gleiche Technik verwenden.


    Doch wenn sich diese Tankprobleme bei den Rennen weiterhin häufen, wird es bestimmt noch Änderungen geben bzw. müssen.


    Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen


    Benedikt Biegerl von F1-Corner.de

  • Was heisst hier Redaktion von Premiere?
    Die Antwort kam doch von Benedikt Biegerl, oder? Er und sein Kumpel Tim Pawlowski betreiben die private F1 Seite F1-Corner alias Rennmagazin.de. Ich weiss zwar nicht wie Glaubhaft das sein soll, aber nun gut. Mit Premiere haben die auf alle Faelle nix gemeinsam, sonst bin ich hier in den USA Experte von Speedvision.

  • Hi Crawler, hier nun die Antwort von Premiere.


    "Die FIA (Federation Internationale de l'Automobile) schreibt vor, dass alle Formel-1-Teams ausschließlich Tankanlagen der französischen Firma Intertechnique benutzen dürfen. Die mangelnde Zuverlässigkeit der
    französischen High-Tech-Tankanlagen ist schon lange ein Ärgernis, unter dem die Teams regelmäßig leiden. Intertechnique beschäftigt sich normalerweise
    mit Luft- und Raumfahrtprojekten. Die Rennställe müssen die Anlagen dort kaufen und selbst warten. Technische Veränderungen dürfen aus Sicherheitsgründen nicht vorgenommen werden. "


    Hurricane, hab ich da nen Bock gebaut und mich so blöd ausgedrückt??
    >>Eine 2te (Sport Redaktion von Permiere, kriegen nen haufen Kohle, soll mal machen!) <<