Bester Rookie für immer

  • Hey Leute,


    aus aktuellem Anlass wollte ich mal von euch wissen, wer eurer Meinung nach der beste Newcomer der Formel 1 war.


    Meiner Meinung war Lewis Hamilton der beste Newcomer der Formel 1, aber er fand ja auch ideale Bedingungen vor.


    Was meint ihr?

  • Warum taucht da Jacques Villeneuve nicht auf ?
    Er wurde, genauso wie Hamilton, Vize WM.
    Er gewann auch 4 mal, allerdings in 16 Rennen.
    Er kämpfte auch bis zum letzten Rennen um die WM.

  • Genau,Villeneuve fehlt hier eindeutig. Bis Hamilton kam,war doch er der erfolgreichste Rookie aller Zeiten oder irre ich mich da?

  • Der beste Rookie ist doch mal ganz klar Michael Schumacher.In seinen überhaupt ersten Rennen in der F1 einen 7.ten Platz zu erreichen und im zweiten einen 3 fachen Weltmeister zu schlagen in einem "Loser Auto" ist bis heute unereicht.


    Dieser V9 hatte doch bereits genug Erfahrung gesammelt und in mehr oder weniger unterklassigen Serien - Champ-Car - Achtungserfolge erziehlt.Des weiteren erreichte er einen Indy 500 Sieg im "stumpfsinnigen" Ovalfahren.


    Sich dann in das beste F1 Auto zu setzen und gegen den mehr oder weniger "unterklassigen" Hill die WM zu verlieren ist nun nichts worauf man stolz sein könnte.Ich erinnere vor allem an das Regenrennen in Barcelona 96 wo vor allem V9 ziemlich blas aussah.


    1997 hatte es V9 der Dummheit Schumachers zu verdanken, dass er nicht sofort in der Versenkung verschwand.


    Diesen Mann als besten Rookie zu bezeichnen halte ich für vermessen.Über seine Leistungen ab 98 gehört sowieso der Mantel des Schweigens.

  • Nach der Statisik ist es nunmal Hamilton. Aber auch Senna,Schumacher,und Villeneuve haben Weltklasse-Einstände hingezaubert die höchsten Respekt verdienen.


    Im übrigen finde ich es schade,das manche diesen Thread benutzen um die Leistungen eines Weltklasse Fahrers zu schmälern.Vielleicht sollte man einfach mal das persönliche aussen vor lassen, und wenigstens die Erfolge des Fahrers respektieren.

  • Sorry
    Aber Hamilton ist klar der beste Rookie


    Natùrlich hatten nicht alle anderen Fahrer einen WM faehiges Autos im ersten Jahr
    Und ich denke , dass V9 es mit Hill leichter hatte als Hamilton mit Alonso


    Aber mit 4 Siegen , 5 zweite Plaetze und 2 dritten Plaetzen , gehoert V9 sicher auch in diese Umfrage !


    Was jetzt 1997 mit V9 war spielt hier keine Rolle,
    denn 96 war V9 keinn Rookie mehr ;)


    Genauso wie Schumacher 1992 keiner war
    Und ich wùrde ihn auch nicht als besten Rookie bezeichnen
    Dieser stand zwar in seinem 2ten Rennen eine Position vor dem alten Piquet im gleichen ''Looser Auto''
    Aber das alleine ist kein Grund msc als besten Rookie zu bezeichnen

  • Es kann sich hier ganz klar nur um LH oder JV handeln. Das muss jeder, der Ahnung von der Materie hat, sofort erkennen.


    Hamilton hat meiner Meinung nach die Nase leicht vorne, doch er ging auch deutlich besser vorbereitet in seine erste F1-Saison.
    Villeneuve kam aus der Indycar-Serie, in der fast ausschließlich im Oval gefahren, nicht aus dem Stand heraus gestartet, und bei Regen nicht gefahren wurde.
    Trotzdem fuhr er bei seinem ersten Rennen auf die Pole, dominierte das ganze Rennen, und hat Hill, wegen leichtem Ölverlust, auf Anweisung des Teams vorbeilassen müssen.


    4 Siege, 11 mal auf dem Podium, das kann sich sehen lassen. Bis Ham kam, war JV der beste Rookie in der F1 Geschichte, das ist Fakt.

  • Auf jeden Fall hätte ich hier für Jacques Villeneuve gestimmt!
    Neben der beachtlichen ersten Saison (er hätte ja noch fast seinen ersten GP gewonnen bei welchem er von der Pole startete und die schnellste Rennrunde drehte) kommt da für mich auch noch der Symphatiefaktor. Er war eine Erfrischung in der damals mürben Formel 1.


    Ganz klar: Jacques Villeneuve!

  • Zitat

    Um bester Rookie zu werden ist jedenfalls das beste Auto im Feld nicht gerade hinderlich. ::)


    Des weiteren muss man halt überlegen wer denn ein wirklicher Rookie ist/war und nicht schon in vergleichbaren Autos wie der der F1 unterwegs war.Hier zähle ich KEINE schwächeren Formel - Serien.


    Ja, natürlich!!! - ein echter Rookie ist nur einer, der mit VIER Jahren das erste mal in einem Kart sitzt... ;D
    Die Formel König, Formel Ford, oder Formel 3, zählen natürlich nicht als Vorausbildung für die F1... ;D



    Wie wär's dann mit Damon Hill? - der fuhr sein erstes Rennen auf vier Rädern mit 24 Jahren.

  • Zitat


    Ja, natürlich!!! - ein echter Rookie ist nur einer, der mit VIER Jahren das erste mal in einem Kart sitzt... ;D
    Die Formel König, Formel Ford, oder Formel 3, zählen natürlich nicht als Vorausbildung für die F1... ;D



    Wie wär's dann mit Damon Hill? - der fuhr sein erstes Rennen auf vier Rädern mit 24 Jahren.


    Natürlich zählen Formel Ford, Formel 3 etc. als Vorausbildung oder Vorbereitung für die F1.Es kam schliesslich noch nie jemand daher und sagte :"So, ich fahr jetzt mal eben ein F1 Rennen".


    Die Fahrer, die aus og. Serien in die F1 kommen kann man auch als Rookies bezeichnen.Fahrer die vor der F1 schon Autos ähnlich der F1 -Leistung etc.- gefahren sind, kann man nur bedingt bzw. gar nicht Rookie nennen.

  • Zitat

    Natürlich zählen Formel Ford, Formel 3 etc. als Vorausbildung oder Vorbereitung für die F1.Es kam schliesslich noch nie jemand daher und sagte :"So, ich fahr jetzt mal eben ein F1 Rennen".


    Die Fahrer, die aus og. Serien in die F1 kommen kann man auch als Rookies bezeichnen.Fahrer die vor der F1 schon Autos ähnlich der F1 -Leistung etc.- gefahren sind, kann man nur bedingt bzw. gar nicht Rookie nennen.



    Du weißt aber hoffentlich schon,dass man weder ein Champ Car noch ein Indy Car mit einem Formel 1 vergleichen kann oder? Nehmen wir mal das Beispiel daMatta. War einer der besten in der Champ Car Serie und ist in der Formel 1 leider förmlich untergegangen. Nicht viele haben den Sprung geschafft und alleine deswegen verdient Villeneuve den größten Respekt von mir!

  • Zitat

    Natürlich zählen Formel Ford, Formel 3 etc. als Vorausbildung oder Vorbereitung für die F1.Es kam schliesslich noch nie jemand daher und sagte :"So, ich fahr jetzt mal eben ein F1 Rennen".


    Die Fahrer, die aus og. Serien in die F1 kommen kann man auch als Rookies bezeichnen.Fahrer die vor der F1 schon Autos ähnlich der F1 -Leistung etc.- gefahren sind, kann man nur bedingt bzw. gar nicht Rookie nennen.


    Du widersprichst dir aber:
    Du erkennst JV's Erfolge in der Indycar-Serie nicht an, da sie deiner Meinung nach "unterklassig" ist.
    Jetzt bezeichnest du dieselbe aber als "mit der F1 vergleichbar".


    Was nun? - JV wurde in der Indycar-Serie "Rookie of the year", der jüngste Indy 500 Sieger aller Zeiten und der jüngste Indycar-Champ seit 1952.


    In der F1 wurde er auch der bis dahin erfolgreichste Rookie.


    Beides kannst du nicht relativieren.


  • Die Erfolge von V9 in der Indy bzw Champ Car Serie erkenne ich sehr wohl an.Diese Serien sind jedoch was die reine Technik betrifft nicht mit der F1 vergleichbar.Was die reine Leistung angeht kann man sie jedoch vergleichen.Man sieht zb. an den Höchstgeschwindigkeiten etc.


    V9 ist somit niemand den ich als Rookie bezeichnen würde als er 96 in die F1 kam.

  • Achso dann kann man also einen Hamilton auch nicht als Rookie bezeichnen,da er ja bereits in der GP2 fuhr, und die Autos sogar teilweise schneller sind als die Champ Cars.

  • Zitat

    Achso dann kann man also einen Hamilton auch nicht als Rookie bezeichnen,da er ja bereits in der GP2 fuhr, und die Autos sogar teilweise schneller sind als die Champ Cars.


    Auch nicht, nein, zumal Lewis im Mclaren F1 schon mehr Testkilometer auf dem "Buckel" hatte als manch Aktueller F1 Pilot Rennkilometer.Und das natürlich VOR seinem ersten F1 Rennen 2007 in Melbourne.


    Aber da soll sich jeder seine eigene Meinung bilden, nicht? 8)

  • Zuerst stellt sich doch die Frage was jeder einzelne unter dem Begriff Rookie versteht?


    So ist für mich ein Fahrer der schon Erfolge in Klassen wie den Champ Cars aufweisen kann kein Rookie mehr, kann man doch in dieser Klasse von einem ähnlichen Erfolgsdruck wie in der F1 sprechen. darüber hinaus sind auch die Körperlichen Belastungen ähnlich sowie das professionelle Umfeld.


    Hamilton stellt auch nicht den traditionellen Rookie dar, wurde er doch auf das Unternehmen F1 Jahrelang so akribisch vorbereitet wie kein anderer Pilot. Das soll seine Leistung in seinem Debüt Jahr natürlich nicht schmälern, stellt aber keine traditionelle Rookie Leistung dar.


    Geht mann nach der obigen Auswahl ist für mich MSC der beste Rookie. Musste er sich doch ohne großartige Unterstützung zur F1 vorarbeiten, indem er schlussendlich mit einer kleinen Flunkerei seines Managers das Jordan Cockpit ergatterte. Gewohnt wurde damals natürlich nicht auf Jordan Kosten im 4 Sterne Hotel, sondern im Doppelzimmer einer Jugendherberge.


    Anschließend war es dann aber nur die grandiose Leistung Schumachers bei Jordan sowie Benetton die ihm den weiteren weg seines Erfolges ebnete.


    Ähnlichkeiten fallen mir zur Zeit nur bei Vettel und Roßberg auf.

    «Alonso halte ich auf der Strecke für so stark wie Vettel. Aber Alonso fehlt abseits der Strecke alles, was Vettel bieten kann. Seb bringt sich komplett in die Dynamik einer Mannschaft ein, er sieht sich nie als Einzelkämpfer. Er weiss, dass ohne Herz und ohne Teamgeist gar nichts geht.» (Luca Baldisserri)

  • Für mich ist jeder Einsteiger ein gewisser Rookie. Die Königsklasse ist ganz klar ein eigenes Pflaster. Das bestätigen auch sehr viele Piloten, welche sich von anderen Serien her den Rennsport gewöhnt sind.
    Sonst wäre auch eine Kartpilot kein Rookie mehr, da er das Fahren am physikalischen Limit ebenso beherschen musste, wie einer aus der GP2 oder der IndyCar. Klar gibt es physische Unterschiede, z.B. jene der G-Force.
    Aber ob einer ein Rookie ist oder nicht, kann man wohl kaum auf einer Tempotabelle ablesen.


    Bis 500 PS ein Rookie, ab 501 PS ein Routinier ::)

  • Okay, ich habe jetzt Jaques Villeneuve dazugenommen und ihr könnt eure stimmen ändern. Obwohl mir Hamilton mittlerweile missfällt habe ich für ihn gestimmt.