Teamchefs

  • Die Teamchefs stehen ja nach den Fahrern im Mittelpunkt des Geschehens. Oft wird ihre Leistung nicht gewürdigt. Was denkt ihr über die Teamchefs und welchen findet oder fandet ihr am besten (auch frühere Teamchefs)?

  • Ihr werdet es ahnen:
    Für mich ist P. Sauber der professionellste, ehrlichste, sympathischste und beste Teamchef, welchen es seit langem gegeben hat. Er missachtete gewisse Gesetze der F1, darunter z.B. die Heuchelei, den Neid und die Intriegen. Kein einziges schlechtes Wort über eine andere Person der F1 war von ihm zu hören. Ich habe Sauber schon mehrfach persönlich getroffen und kenne seine Person daher nicht nur aus den Medien. An ihn kommt keiner ran.

  • Ähnlich wie die Fahrer, kommen auch Teamchefs nicht zufällig an den Posten. Alle leisten unheimlich viel! Es gehört viel mehr dazu wie nur den Medien Rede und Antwort zu stehen.
    Am meisten bewundern tue ich Frank Williams. Und das nicht nur wegen seiner Behinderung. Er macht diesen Job schon so lange und ist ohne Herrsteller Deckung noch immer mit dabei. Und das nicht unbedingt unerfolgreich!

  • Flavio Briatore macht über lange Jahre einen blitzsauberen Job.Man kann über ihn denken was man will, aber das muss man ihm zugestehen.


    Auch Ron Dennis und Jean Todt seien hier erwähnt, obwohl ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass Mclaren mit einem anderen Teamchef mehr Titel geholt hätte als mit Dennis. ::)

  • Ich finde das Jean Todt ein großer und sehr guter Teamchef war. Auch Ron Dennis obwohl er sich oft zu weit aus dem Fenster lehnt ist gut. Briatore ist für mich zwar total unsympathisch aber er macht halt einen guten Job. Aber so wie Insider sagt. Peter Sauber hat eigentlich nie jemand angegriffen und war eigentlich immer fair. Frank Williams ist auch nicht schlecht.

  • Jemand, der der Meinung ist, Teamchefs wären "überbezahlte Flaschen" hat noch nie Verantwortung im Arbeitsleben tragen müssen. Es mag schon sein, dass es schon unfähige Teamschefs gab, doch diese blieben auch nicht lange. Es ist wie in jeder Arbeit, wer keine Leistung bringt, muss gehen.

  • Die genannten Namen haben schon ihre Richtigkeit, aber was ist mit ehemaligen Fahrern, wie Nikki Lauda, oder Alain Prost? Warum schaffen die es nicht, sind sie zu sehr "Fahrer"?
    Scheinbar reicht es wirklich nicht ein Auto zu kennen, oder eine Taktik auszubügeln, man muss halt alle Stränge zusammen führen können.
    Und das können halt nur wenige.


    Dürfen sie dann keine Helden sein ?


    Nun, dann dürfen sie wenigstens mal eine Meisterleistung bringen, die Fahrern ebenbürdig ist:


    Eddie Jordan hat 1998 einen Doppelsieg feiern können, als es in Spa geregnet hat: Damon Hill und Ralf Schumacher fuhren als erste über die Ziellinie.
    Niemand würde ihn langfristig als Helden ansehen, doch er hat viele gute Fahrer in die F1 gebracht.