V8 Motoren

  • Wer kommt 2006 mit den neuen V8 Triebwerken am besten aus den "Startlöchern"?


    Cosworth hat Erfahrung mit V8 Motoren aber auch Mercedes besitzt Kenntnisse aus anderen Rennserien.


    Was denkt ihr?


    :)



    Zum Thema V8 Motoren noch ein paar Äusserungen von Marc Webber:


  • Toyota und Honda denke ich werden ziemlich gut aussehen. Cosworth könnte stark starten, aber glaube nicht, daß sie über die komplette Saison die Entwicklungsgeschwindigkeit der Werke mitgehen können.
    Die großen Unbekannten sind für mich Renault und BMW.
    Ferrari und Mercedes dürften auch eher ganz vorne zu finden sein als weiter hinten.

  • RSC heute Morgen bei RTL:"Im Vergleich zu einem V10 hat ein V8 ein Drehmoment wie eine Kaffeemaschine".....


    Ich persönlich halte halte diesen Wechsel auf V8 auch für Unfug.Ok die Leistung nimmt ab...es wird sicherer weil die Autos an einigen Stellen nicht mehr so schnell "ankommen".
    Auf der anderen Seite werden die gleichen hohen Geschwindigkeiten erreicht wie mit den V10.Ob ich in Monza auf einer Geraden die 300 nun nach 600 metern beschleunigung erreiche oder nach 700 metern...Die Endgeschwindigkeit wird sich nur wenig verringern.

  • Die auf schnellen Strecken erreichbaren Höchstgeschwindigkeiten werden sich beim V8-Motor nicht wesentlich ändern, aber beim Herausbeschleunigen aus langsamen bis mittelschnellen Kurven wird sich das um etwa 20% geringere Drehmoment am deutlichsten in den Rundenzeiten niederschlagen. Ich bin auch sicher, dass der V8-Motor aus DIESEM GRUNDE die Perfektionisten unter den Fahrern bevorzugt, weil man nach Fahrfehlern länger braucht, um wieder ans Limit zu gehen. Das Potenzial für Verbesserungen beim Drehmoment wird meines Erachtens nicht so groß sein wie das Potenzial der Leistungssteigerung (durch Steigerung der Höchstdrehzahl).


    Ich bin ein großer Fan eines "gesunden" Drehmoments, und schaue mir auch beim Kauf von Privatfahrzeugen zuerst den Drehmomentenverlauf über die Motordrehzahl an (langweiliger Technokrat, ehh?.. ;D.). Physikalisch-mathematisch betrachtet ist das Drehmoment nämlich---bis auf einen Proportionalitätsfaktor---die erste Ableitung der Motorleistung nach der Drehzahl (dP/dn), sodass die Drehmomentwerte eine klare Aussage über die Leistungsänderung des Motors bei einer vorgegebenen Drehzahl zulassen. Vielleicht ist euch mal aufgefallen, dass die Drehmomentenkurve ihr Maximum bei der Drehzahl hat, bei der die Leistungskurve ihren Wendepunkt (d.h.: größte Steigung) aufweist.


    Man hatte mit der Änderung der Motorenregel das gesamte Hubvolumen des Motors bewusst so geändert (von 3l auf 2,4l), dass man das einzelne Zylindervolumen(300 cm³)--beim Übergang vom V10- zum V8-Motor--nicht ändern musste, und somit auch keine zusätzliche Entwicklungsarbeit für das empirische Austüfteln der Zylindergeometrie (Hub/Bohrung) aufwenden braucht. (Anm.: Die Formel-1-Motoren sind--im Vergleich zu den Serienmotoren der Sportwagen--notorische Kurzhuber.. ;).).


    Beim Soundvergleich zwischen dem GEDROSSELTEN V10-Motor und dem (höher drehenden) V8-Motor fiel mir auf, dass der V8-Motor--bei annähernd gleicher Soundfrequenz--vor allem eine geringere Soundintensität aufweist. Wenn sich das nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten bestätigen sollte, dann würde ich DIESEN Verlust als verminderten Unterhaltungswert deuten.... 8)

    Einmal editiert, zuletzt von Schuminator1 ()

  • Ich finde das auch Unfug ! >:( Formel 1 steht für Fortschritt und nicht für einen Rückschritt :-/ -> Ich hoffe es bessert sich in laufe der nächsten Saisonen und zeigt nicht einen Trend der abwärts verläuft !