Habe mist gebaut

  • Tut mir leid. Ich kann dir nicht helfen. Aber was war an diesem Rennen denn so besonders, dass dieser "jemand" es nicht verkraften könnte wenn du es ihm sagst?

    "Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss."


    Anmeldedatum im alten Forum am 18.8.2006!

  • Zitat

    Tut mir leid. Ich kann dir nicht helfen. Aber was war an diesem Rennen denn so besonders, dass dieser "jemand" es nicht verkraften könnte wenn du es ihm sagst?


    Ich kann mich noch sehr gut an dieses extrem spannende und (für MSC) WICHTIGE Rennen---unter wechselhaften Witterungsbedingungen---erinnern, nach dessen Ablauf eine wichtige Vorentscheidung zur Formel-1-WM 2003 gefallen war. Schumi gewann das Rennen, nachdem er das Feld von hinten aufrollen musste... ;)

    Der insbesondere von den Hispanischen U.S.-Zuschauern favorisierte Indio aus Bogota ging quasi leer aus (P6), nachdem er zuvor unnötigerweise Barrichello von der Piste geschossen hatte, und DESSEN Rennen damit tragischerweise beendete.... ::)
    MSC ging daraufhin--für das letzte Rennen der Saison--mit einem hinreichend großen Punktevorsprung an den Start, dass er mit P8 die WM aus eigener Kraft gewinnen konnte.
    Lediglich Raikkonen hätte seinerzeit---bei eigenem Sieg und Schumi-Ausfall---den Fahrer-WM-Titel noch gewinnen können.


    Wegen des Michelin-Betrugs war die gesamte Saison sehr spannend geworden, und erst nachdem--im Anschluss an der ungarischen G.P.--der Betrug offiziell bewiesen war, hatte Ferrari/Bridgestone die verbleibenden Rennen
    für sich entscheiden können... ::) ;D



  • Michelin Betrug? So kann man es auch sehen ::)
    Warum ist dann keiner Bestraft worden? Und warum musste das Regelwerk geändert werden? :-X

  • Zitat

    Michelin Betrug? So kann man es auch sehen ::)
    Warum ist dann keiner Bestraft worden? Und warum musste das Regelwerk geändert werden? :-X


    Hi, mein lieber Mr. Beweisimmun:
    Ich möchte es natürlich nicht versäumen, deine brennenden---wenngleich auch unberechtigten---Fragen zu beantworten.......
    Das FIA-Regelwerk musste---als Folgeerscheinung zum Michelin-Betrug---keineswegs GEÄNDERT werden. Das FIA-Reglement sagt klar aus, dass sich die vorgegebenen, und--nach oben oder unten--BEGRENZTEN Dimensionen (wie z.B. die Breite der Vorderreifenkontaktfläche von 270 mm) während des GESAMTEN WETTBEWERBS (Rennwochenendes) nicht ändern dürfen. Darauf basierte der legitime Ferrari-Protest, mit dem bewiesen wurde, dass die Vorderreifenkontaktfläche---während des Rennens---auf eine Breite von bis zu etwa 285 mm anwuchs.
    Der seinerzeit festgelegte Messzeitpunkt für die Reifen---vor dem Rennen---war kein integraler Bestandteil des anwendbaren FIA-Reglements, sondern nur eine periphäre Messvereinbarung, deren Auswirkungen keinesfalls im WIDERSPRUCH zum FIA-Reglement stehen durften.
    Als Folge des legitimen und erfolgreichen Ferrari-Protests wurde deshalb nicht das FIA-Regelwerk geändert. Denn durch die Ankündigung einer Messung--VOR und NACH dem Rennen--wurde lediglich das bereits existierende Reglement effektiver KONTROLLIERT.
    Es galt auch als erwiesen, dass Michelin---ab Monaco 2003---bewusst seine Reifenarchitektur änderte, um eine Umwandlung ("morphing") von Reifenschulter in Kontaktfläche zu bewirken. Auf Grund der erwiesenen Vorsätzlichkeit des Handelns---der betrügerischen Franzosen---ist es durchaus legitim von "Betrug" zu sprechen.

    Auch wenn es bei dir generell große Schwierigkeiten mit dem VERSTÄNDNIS gibt, solltest du versuchen, diese TATSACHEN zu würdigen..... ;D :o


    Eine formale Betrafung hatte nicht stattfinden können, weil es sich bei dem Ferrari-Protest nicht um eine formal-juristisch vorgetragene Protestaktion handelte. Deshalb hatte die FIA-Ankündigung der Reifenmessung---VOR und NACH dem Rennen, in Konformität mit den existierenden Reglement---ausgereicht. Ich weiß jedoch aus sehr zuverlässiger Ferrari-Quelle, dass man erwogen hatte, die Ergebnisse der gesamten Rennsaison (ab Monaco 2003) durch einen formal-juristischen FIA-Einspruch anzufechten, FALLS die Renngerechtigkeit (MSC und Ferrari: WM) sich bis zum Ende der Saison nicht durchgesetzt hätte. Dieser Schritt blieb der Rechtsabteilung der "Gestione Sportiva" jedoch erspart..... ::)


    Zitat

    Und genau da unterscheiden wir uns lieber Schuminator!


    Es scheint, als gäbe es doch größere "Unterschiede" zwischen dir und mir.... ;D ;)

  • dass goddy tatsachen gern verdreht war mir klar, aber dass er diese sache mit den reifen, die eigentlich jedem klar sein dürfte (eigentlich) auch noch versucht zu verdrehen :-/

  • Zitat

    dass goddy tatsachen gern verdreht war mir klar, aber dass er diese sache mit den reifen, die eigentlich jedem klar sein dürfte (eigentlich) auch noch versucht zu verdrehen :-/


    Es ist eine fundamentale Eigenschaft von Menschen wie unser lieber Mr. Beweisimmun---alias Mr. Erklärungsresitent---ALLE TATSACHEN zu LEUGNEN, die nicht zu ihren unveränderbaren und von Vorurteilen geprägten Meinungen passen.


    Diese Meinungen entbehren jeder objektiven Realität und existieren als "Wahrheiten" oder "Tatsachen" NUR IM CYBERSPACE ihres IRRATIONALEN GEISTES..... ::) ;D
    Dies ist wohl die höflichste Charakterisierung, mit der man diese Leute beschreiben kann.....Ich muss gerade feststellen, dass ich doch ganz schön zahm geworden bin während der letzten Monate..... ;D ;D ;)

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  • Zitat

    Michelin Betrug? So kann man es auch sehen ::)
    Warum ist dann keiner Bestraft worden? Und warum musste das Regelwerk geändert werden? :-X


    Ich habe ja schon geschrieben,dass ich nicht weiß ob man hier von Betrug sprechen kann.


    Die F1-Teams,Reifenhersteller etc. arbeiten immer am Limit und befinden sich auch in "Grauzonen"(Tankaffaire BAR zb.) manchmal.
    Allerdings muss man den Ausdruck "Betrug" auch erstmal "entkräften" wenn man gegenteiliges behaupten will,lieber gdcomputing. ;)


    Es wurde kein Regelwerk geändert sondern die FIA hat lediglich nach dem Hinweis von Ferrari auch nach dem Rennen nachgemessen.Was sie vorher nicht getan hat und dessen war sich Michelin auch bewusst.Es war zumindest eine bewusste "Täuschung" von Michelin die auch weitere Konsequenzen gehabt hätte,wäre MS 2003 nicht WM geworden.

  • es war ein vorteil, den man sich vorsätzlich verschafft hat.
    was die M teams erreicht haben, nachdem die reifen wieder legal waren sieht man ja!

  • Also Ihr lieben,


    wann was gemessen wird, steht ebenfalls im FIA-Regelwerk! Von daher war es eine Regeländerung, oder Erweiterung, wie mans sieht.


    Schuminator


    Ferrari hat keinesfalls abgewartet, ob sie Konkurrenzfähig bleiben oder nicht. Vielmehr waren die Aussichten eines Erfolges eines Solchen Protest derart klein, das Ferrari nur als Verlierer dagestanden wäre. Ausserdem hätte Ferrari später einen Protest eingelegt, wären sie zu spät gekommen! Dafür gibt es sogennante Fristen ;)
    Deswegen hat Ferrari lediglich die FIA darum gebeten klarheit in dieses Stück Regelwerk zu bringen, was diese auch getan haben. Mehr nicht!
    Dabei von Betrug zu reden ist einfach lächerlich!
    Alle Top teams wagen sich immer wieder in Grau Bereiche des Reglements vor, bis die FIA entscheidet Klarheit zu verschaffen. Und dies passiert in vielen Bereichen, wo die Öfffentlichkeit nur ab und an was mitkriegt, weil irgendjemand glaubt es an die große Glocke zu hängen.
    Oder siehst Du das Verhalten von Kimi in Spa vor der Boxengasse auch als Betrug? War gegen den Geist des Regelwerks, aber eben erst hinterher klar verboten worden!

  • Zitat

    Dabei von Betrug zu reden ist einfach lächerlich!


    Wäre Ferrari 2005 mit so etwas aufgefallen,wärst du der erste gewesen,der von Betrug gesprochen hätte


    Und das Ferrari mit einem Protest im nachhinein keinen Erfolg gehabt hätte,kann niemand sagen....auch du nicht lieber gdcomputing! ;)(Fristen hin,Fristen her)Protest bei der FIA kann man immer einlegen.


    Also lass mal schön die Kirche im Dorf.Mit den "Grauzonen" gebe ich dir recht....aber das habe ich ja schon geschrieben.

  • Deine substanzlosen Bemerkungen, mit denen du nicht eine einzige meiner faktischen Aussagen zu entkräften vermochtest, muten sich an wie das hilflose Gestammele eines überführten und verurteilen Kriminellen, der vergeblich versucht, das überzeugende und vernichtende Plädoyer seines Staranklägers zu neutralisieren..... ;D


    Eigentlich solltest du dich schämen, uns mit diesen dummen Bemerkungen zu langweilen.


    Der Zeitpunkt der Reifenmessung war---wie angeführt---lediglich eine PERIPHÄRE Bedingung, deren AUSWIRKUNGEN UNTER KEINEN UMSTÄNDEN im Widerspruch zu einer essentiellen FIA-KERNKLAUSEL stehen DURFTEN. Diese FIA-KERNKLAUSEL legt fest, dass die angegebenen Minimal- und/oder Maximaldimensionen---für Reifen und/oder andere F1-Bauteile---WÄHREND DES GESAMTEN WETTBEWERBS NICHT unter- bzw. überschritten werden dürfen.
    Zur Implementierung der Ferrari-Forderung bedurfte des demzufolge weder einer Regelerweiterung noch einer Regeländerung.
    Ferrari hatte lediglich nicht erwogen, gegen das in Ungarn siegreiche Renault-Auto von Alonso einen OFFIZIELLEN Protest einzulegen, WEIL WEDER RENAULT NOCH ALONSO SEINERZEIT UM DIE WM fuhren.
    Bridgestone hatte genügend Daten gesammelt, um SELBSTVERSTÄNDLICH im Falle des Nichtgewinns beider WM-Titel---für Ferrari---einen fristgerechten und wohl begründeten Einspruch gegen die Rennresultate der Saison 2003---ab Monaco---einzulegen. Und man hätte dies auch mit sehr guten Erfolgsaussichten gemacht, obwohl eine solche Protestmaßnahme--mit langwierigen Gerichtsverhandlungen--innerhalb der F1-Fangemeinde nicht unumstritten war.
    Es handelte sich beim Michelin-BETRUG nicht um das unschuldige/ahnungslose Ausnutzen von "Grauzonen" im Reglement, da man genau wusste, dass sich die Vorderreifen während des Rennens verbreiterten, und dabei bis zu 6% mehr Grip an der Vorderachse ermöglichten. Man konnte somit auch mit mehr Abtrieb an der Hinterachse fahren, um insgesamt wieder ein neutrales Handling zu erzielen.


    JEDES VON EINEM MICHELIN-TEAM---unter solchen Wettbewerbsbedingungen---durchgeführtes Überholmanöver (inkl. Montoyas Rambo-Stoß am Nürburgring 2003)
    musste im Nachhinein als unsportlich und BANAL EINFACH abqualifiziert werden, weil es überhaupt kein Kunststück ist, mit bis zu 6 % mehr Grip, einen solchen Überholvorgang auszuführen. Es ist ungefähr so, als wenn man mit einem Top-F1- Auto ein GP2-Fahrzeug überholen würde...... ::) ;)
    Michelin hatte dabei bewusst eine Reifenarchitektur (Karkassenaufbau) gewählt, bei der sich die Reifenschulter in Kontakfläche umwandeln konnte. Es ist demzufolge der Tatbestand der "Vorsätzlichkeit" gegeben, welcher---in Kombination mit der Schaffung eines unfairen Wettbewerbsvorteils---BEIDE TATMERKMALE DES VOLLENDETEN BETRUGS ERFÜLLT.
    Die Gesinnung von Mr. Beweisimmun---alias Mr. Erklärungsresitent---ist nur DANN zu "verstehen", wenn man ihm gewissermaßen "schuldmindernd" eingesteht, dass die "hinterhältige Lüge" und der "gemeine Betrug"---in seiner LOWLAND-HEIMAT---als integrale Bestandteile seiner (MINDERWERTIGEN) LIMEY-KULTUR betrachtet werden..... ;D ;D 8)

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