Re: Auch FERRARI in SPIONAGE verwickelt?

  • Mann fragt sich allerdings (sofern etwas an den Aussagen Stepneys dran ist) wie Naiv ist der Mann überhaupt. Legt er doch Coughlan eine Auswahl an Ferrari Daten auf den Tisch und als dieser sich erst mal ein Paar Seiten einsteckt lässt sich Stepney mit den Worten "mach Dir mal keine Sorgen, ich habe nichts vor." beruhigen.


    Zu allem Überfluss tratscht er auch gleich noch bei Coughlan das er der FIA mal eben den entscheidenen Tipp bezüglich des grenzwärtigen Unterbodens gegeben hat, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden das sein Busenkumpel gleich damit zu Ron und Co. rennt! 8)

    «Alonso halte ich auf der Strecke für so stark wie Vettel. Aber Alonso fehlt abseits der Strecke alles, was Vettel bieten kann. Seb bringt sich komplett in die Dynamik einer Mannschaft ein, er sieht sich nie als Einzelkämpfer. Er weiss, dass ohne Herz und ohne Teamgeist gar nichts geht.» (Luca Baldisserri)

  • Todt über Stepney: "Er hat seinen Kopf verloren"


    Motorsport-Total.com) - Nachdem die meisten Leute im Fahrerlager die Spionageaffäre geistig schon zu den Akten gelegt hatten, weil sie es einfach nicht mehr hören könnten, geht nun wieder alles von vorne los: Nigel Stepney, der den Fall mit seinem Know-how-Transfer zu McLaren-Mercedes erst ins Rollen gebracht hat, erhebt nämlich schwere Anschuldigungen gegen sein Ex-Team Ferrari.


    Demnach habe er nicht nur Informationen aus Maranello nach Woking geschleust, sondern er behauptet, umgekehrt auch Informationen von Ex-McLaren-Designer Mike Coughlan erhalten und diese für seine Arbeit bei Ferrari verwendet zu haben. Beweisen könne er dies jedoch nicht. Diese Aussagen sorgen natürlich für Aufruhr, denn sollten sie sich bewahrheiten, könnte der Fall ein zweites Mal neu aufgerollt werden.


    Stepney war sauer über Nicht-Beförderung


    Angesichts dieser Entwicklung brach nun erstmals Ferrari-Teamchef Jean Todt sein Schweigen, indem er gegenüber der Londoner 'Times' weitgehend bekannte Hintergründe dazu lieferte, warum Stepney auf seinen Arbeitgeber überhaupt so sauer war. Dabei ging es primär über die Tatsache, dass Stepney nach dem Abgang von Ross Brawn mehr oder weniger übergangen wurde und nicht Chefstratege wurde, wie er es sich erhofft hatte.


    "Er war ein schwieriger Charakter. Er war keine einfache Person, aber er war ein guter Mitarbeiter", so Todt. "Zwei oder drei Mal" habe er auch Stepney Entscheidungen toleriert, andere Aufgaben ausüben zu wollen: "Ich habe gesagt: 'Okay, er hat seine Meinung geändert.' Aber es war einmal zu viel. Wir konnten unsere Organisation nicht jede Woche ändern, also habe ich gesagt: 'Aus. Er wird nicht mehr für uns arbeiten.'"


    Daraufhin habe Stepney "seinen Kopf verloren" und mit illegalen Handlungen sich selbst und Ferrari in eine unangenehme Situation gebracht: "Manchmal gibt es Leute, die die klare Sicht auf die Dinge verlieren, und das ist schade, denn wir alle tragen persönliche Verantwortungen. Es sollte einige Grenzen geben, Disziplin, und er wusste nicht, wie er sich diese Grenzen selbst auferlegen hätte sollen. Das Problem ist, dass er dafür nun einen hohen Preis zahlen muss."


    Verfahren gegen Stepney läuft noch


    Stepney dürfte vor dem Grand Prix von Monaco versucht haben, Ferrari zu sabotieren, indem er ein weißes Pulver in die Tanks schüttete, was jedoch rechtzeitig aufgedeckt wurde. Später kamen dann auch seine verwerflichen Kontakte mit Coughlan ans Tageslicht. Natürlich leitete Ferrari sofort rechtliche Schritte ein und zeigte den entlassenen Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft Modena ein. Das Verfahren läuft noch.


    Angst, dass sich Stepneys jüngste Anschuldigungen bewahrheiten könnten, hat Todt offenbar nicht: "Ich habe so oft gelesen: 'Wartet, bis ihr alles wisst, was Ferrari gemacht hat!' Aber ich habe ein reines Gewissen, was meine Arbeit in den vergangenen 15 Jahren angeht, und glauben Sie mir, wenn Ferrari etwas getan hätte, dann wäre es nach all den Kontroversen längst herausgekommen", zeigte er sich zuversichtlich.


    Die Werksspionage wurde übrigens durch den Mitarbeiter eines Copyshops aufgedeckt, bei dem Coughlan versucht hatte, das heikle Ferrari-Dossier auf CD-Rom zu brennen. Diesen Briten möchte Todt kennen lernen: "Ich habe vorgeschlagen, mich mit ihm zu treffen, um mich zu bedanken. Mir wurde geraten, damit zu warten, aber das ist definitiv jemand, den ich treffen und dem ich danken möchte", meinte der Franzose abschließend.

  • Ich glaube auch das Stepney ein bisschen von seinen Sachen ablenken will. Er wird wohl nicht so blöd sein un Coughlan die Akten zu zeigen und sie ihn dann noch mitnehmen lassen. Schauen wir mal wie sich das noch weiterentwickelt.

  • Ist schon Lustig. Alle wollen in diesem Vorfall die Unschuldigen sein.
    Das McLaren Team tot so als seinen sie Engel, Coughlan und Stepney anscheinend auch!
    Wer uneinsichtig ist, ist meistens ein Wiederholungstäter!

  • Mir kommt bei dem Bericht nur eine Frage auf: Wer bezahlt Stepney dafür das er jetzt solch einen Unfug von sich gibt?? Entweder ist der Mann psychisch gestört, Gefallsüchtig oder einfach nur Naiv und Dumm. Und all das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wenn man diese Aussage als Grundlage nimmt klingt das nach einer 100%igen Reputation des Mclaren Mercedes Team. Wieso hat er diese Aussage nicht schon vor Monaten gemacht sondern ausgerechnet jetzt?? Weshalb hat er sich noch nicht öffentlich dazu geäußert was für ein ominöses Pulver im Spiel ist? Und das mit dem Pulver passt ja dann auch mal gar nicht zu seiner im Bericht genannten Einstellung er wolle einen Sport ohne das dabei betrogen wird.


    Ich weiß auch nicht was Insider uns damit sagen will das er diesen Thread mit diesem Bericht eingerichtet hat?? Denn in keinem Teil des Berichts wird etwas davon erwähnt das das Team Ferrari irgendwen damit beauftragt hat bei Mclaren oder einem anderen Team zu spionieren!! Es scheint mir eher so als wenn hiermit Stimmung gegen Ferrari gemacht werden soll. Und von einem Mod erwarte ich eigentlich das er sich nicht dazu hinreißen läßt einen solchen Thread überhaupt zu beginnen ohne das eine Basis dafür vorhanden ist! Zumal er sich selbst auch noch "Insider" nennt.