Wohin steuert die F1

  • Seit Jahren klagen die Formel 1 Fans das die Rennen immer langweiliger werden, es wird kaum überholt, durch die Telemetrie wird zuviel von außen eingegriffen die Regeln werden immer unsinniger usw.
    Aber was passiert? Man denkt über neue Austragungsorte, wie Disney Land über Flutlichtrennen und Vereinheitlichungen nach.
    Strecken werden aus dem Kalender gestrichen wegen angeblicher Sicherheitsmängel aber Monte und Kanada stehen außerhalb jeder Diskusion.
    Heidfeld hat bewiesen das man die Nordschleife auch heute noch mit einem F1 Boliden fahren kann, bei anderen Traditionsstrecken wird es wohl genauso sein.
    Beim 24 Std. Rennen auf dem Ring hat fast jeder befragte Fahrer gesagt, hier zu fahren ist das Größte,
    Sollen wir Fans von den Machern nur noch verarscht werden.
    Beim Unfall von Kubi zeigen sich die Macher betroffen und reiben sich im geheimen die Hände weil es die beste Werbung für Indy war. Die Amis wollen solche Aktionen sehen und die Einschaltquoten schnellen in die Höhe, und nur darum geht es noch, der Sport ist Nebensache.

    Vettel ist der neue Schumi !

    Einmal editiert, zuletzt von Trips ()

  • Du sprichst da jede Menge Punkte an, die schon fast zuviel für einen Thread sind!


    1. Es wird NICHT von aussen auf das Auto eingegriffen!


    2. Wo hat Heidfeld bewiesen, dass man die Nordschleife mit einem modernen F1-Auto fahren kann? Die Nordschleife ist absolut NICHT für heutige F1-Autos geeignet!


    3. Kubica´s Unfall wa schrecklich, aber dem Bernie zu unterstellen, dass er genau soetwas sehen will in seiner F1, ist dumm!


    4. Welche Regeln sind unsinnig?

  • Hallo nofuel,
    1. z.B. Drehzahl, Gemisch,
    2. Nürburgring
    Heidfeld auf der Nordschleife
    Erstmals seit dem schweren Unfall von Niki Lauda vor 31 Jahren ist wieder ein Formel-1-Wagen auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings gefahren.
    Am Samstag steuerte der deutsche BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld seinen 700 PS starken Renner bei Sonnenschein durch die 20,8 Kilometer lange „grüne Hölle“. „Das war unglaublich, noch besser als ich erwartet hatte“, sagte der Mönchengladbacher nach den von 45 000 Fans an der Strecke umjubelten drei Runden. „Das ist eine herausragende Sache für mich, die ich mein ganzes Leben lang mitnehmen werde.“
    3. Was soll der persönliche Angriff ?
    Ich dachte man könne hier eine sachliche Diskusion ins Leben rufen.
    4. Die Rillenreifen,
    das muß der beiden Mischungen, die Regelung mit dem 3. Fahrer um nur einige zu nennen.

  • Hallo Trips,


    1. die Änderungen führt der Pilot im Cockpit durch. Dafür die vielen Knöpfe am Lenkrad.


    2. Nürburgring, weis nicht mehr genau, aber im Karussel musste Nick aussen herum fahren, weil es nicht möglich ist mit einem aktuellen F1 Auto innen durchzufahren. Trotz der höchstmöglichen Bodenfreiheit, die BMW eingestellt hat, wäre der F1 innen aufgessesen. Nordschleife ist also kein Thema.


    4. Das der Sport nur noch Nebensache ist hat aber hauptsächlich mit der Menge Geld zu tun.
    Und das fahren auf sogenannten alten Traditionskursen ist meistens aufgrund mangelnder Sicherheit nicht mehr Zeitgemäss. Oder willst Du wieder, daß jedes Jahr einer stirbt?



    Versteh mich nicht falsch, ich freue mich über jede Änderung die die F1 aus sportlicher Sicht besser macht, allerdings haben in meinen Augen die Strecken keinen allzugrossen Anteil daran. Und ich mag Monaco.
    Habe es an anderer Stelle schon mal gesagt, ich weis gar nicht, ob man das hinkriegt, daß es mehr Überholmanöver auf der Strecke geben kann, da die Leistungsdichte der Fahrer heutzutage wesentlich enger ist, als noch vor 20 Jahren. Sicherlich gibts aber Änderungen, die es zumindest etwas fördern könnte, wie z.B. Verbot des Nachtankens. Dann ergibt sich der Strategieteil des Überholens in der Box von selbst. Eine Regel die ich sowieso nie wirklich verstanden habe, warum sie eingeführt worden ist.

  • Hallo gdcomputing
    Das wirft doch wieder die grundsätzliche Frage auf.
    Soll das Auto für die Rennstrecke oder die Rennstrecke für das Auto gebaut werden.
    Tote will niemand und Unfälle brauch ich auch keine, aber ich würde gerne wieder öfter hören,
    das war eine geniale Aktion, das war ein tolles Manöver.
    Ja Nachtanken ist auch so ein Punkt.
    Bei der ganzen Sicherheitsdiskusion ist es in Ordnung mit Benzin in der Nähe von Glühenden Bauteilen zu hantieren.
    Du hast natürlich Recht mit den Knöpfen aber für mich ist das Komando über Funk, Fahr Programm 4 , du kannst jetzt höher drehen oder ähnliches ein Eingriff von außen.
    Die Entscheidung wird in der Box getroffen nicht vom Fahrer.

  • Also die Nordschleife ist schon ein Sicherheitsrisiko für die Formel 1, aber wenn sie renoviert und besser abgesichert wird, dann wäre ich auch für ein Rennen, aber ich habe lieber 1 langweiliges Rennen, als ein Rennen mit 1 totem Piloten. Bernie aber zu unterstellen, dass er Kubicas Unfall wollte verstehe ich nicht. :-/

  • Ich habe nirgends geschrieben das Bernie den Unfall wollte sondern das es in Hinblick auf Indy und die Vorlieben der Amerikaner für Spektakuläres eine willkommene Werbung war.
    Das ganze vor dem Hintergrund das die F1 in USA gegenüber anderen Motorsportserien nicht wirklich der Renner ist.

  • Zitat

    Ich habe nirgends geschrieben das Bernie den Unfall wollte ...


    Zitat


    Beim Unfall von Kubi zeigen sich die Macher betroffen und reiben sich im geheimen die Hände weil es die beste Werbung für Indy war...



    ...dann war es aber sehr "ungünstig" ausgedrückt!? ;)

  • Hi All! :)


    Trips hat sich sicher auch ein wenig unglücklich ausgedrückt


    ich finde ebnefalls dass durch die Telemetrie die F1 immer steriler wurde -- andererseits - früher fiel ein Pilot unschuldig aus, wenn bei der Schüssel was kaputt ging - heute analysieren die techniker das Problem und haben bieten dem Fahrer Möglichkeiten das Auto noch in die Punkte zu bringen


    Nürburgring: kein Thema - das war ne schöne Show aber mehr nicht


    Unfälle: dass das Sclagzeilen bringt ist klar - solche Vorfälle locken die "Manchmal F1 Zuseher" bestimmt wieder vor die Glotze
    der eingefleischte Fan bracuht das nicht - Trips hat sicher ein wenig recht, dass gerade die sensationsgeilen Amis dadurch vermehrt auf die F1 aufmerksam werden - zudem es nur eine woche vor ihrem GP passierte


    naja - und die blödsinnigen regeln - sind doch teilweise auch wirklich eine Sch...
    Bernie hat manche eingeführt um mehr Action reinzubringen - das war zB. bei den Tankstops der Fall


    MfG Marcello

  • Zitat

    Ich habe nirgends geschrieben das Bernie den Unfall wollte sondern das es in Hinblick auf Indy und die Vorlieben der Amerikaner für Spektakuläres eine willkommene Werbung war.
    Das ganze vor dem Hintergrund das die F1 in USA gegenüber anderen Motorsportserien nicht wirklich der Renner ist.


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand so denkt.Selbst BE nicht.Das ist der totale Quatsch.Selbst in jedem F1 Game auf PC und Konsole wird mit FIA Lizenz vorgeschrieben, dass keine brennenden Autos auftauchen dürfen.


    So denken vielleicht ein paar Bild Reporter aber kein halbwegs vernünftiger Mensch. :-/

  • Hallo Austin,
    vor drei Jahren hast du dich noch ganz anders angehört.
    An alle,
    Machen wir uns doch nichts vor viele warten nur auf sowas, da gabs doch auch mal nen Song
    Wir brauchen uns doch nur die ganzen Gaffer anzuschaun bei Unfällen oder wenn einer vom Dach springen will.
    Je mehr Blut eine Zeitung bringt umso besser verkauft sie sich.
    Schaut euch doch nur mal die Zuschauerzahlen bei den Bloodfights in den Staaten an.
    Beim Stierkampf sind die Leute auch nur wegen Grazie und Anmut.
    Massenandrang bei öffentlichen Hinrichtungen in einigen Ländern.
    Mit Horror verdient man gut siehe nur die ganze Klimadebatte.



  • ;D ...vielleicht sollte Bernie jedes Rennen einen FIA Mitarbeiter auf die Strecke schicken der in umgekehrter Richtung fährt. Sowas wie Russisches Roulette. Man richtet Wettbüros ein, wo man wettet, wer von den Rennfahrern als erstes Stirbt. Der Fahrer der mit den meisten Verletzungen überlebt ist dann Weltmeister.... ::)


    Ok ok, irgendwo hast du ja recht. Keiner gibt es zu, aber irgendwo steht man auf diesen Nervenkitzel, wenn man weiß, dass es jederzeit passieren kann. Dass man fliegende Autofetzen sieht und mehr. Manchmal will man es nicht, aber im Unterbewusstsein wartet man darauf. Und mal im Ernst. Wer von euch hat nicht bei einem Rennspiel auf dem PC oder Konsole schon alle möglichen Unfälle simuliert oder andere Autos als Zielscheibe benutzt ;D

  • Zitat


    Ok ok, irgendwo hast du ja recht. Keiner gibt es zu, aber irgendwo steht man auf diesen Nervenkitzel, wenn man weiß, dass es jederzeit passieren kann. Dass man fliegende Autofetzen sieht und mehr. Manchmal will man es nicht, aber im Unterbewusstsein wartet man darauf. Und mal im Ernst. Wer von euch hat nicht bei einem Rennspiel auf dem PC oder Konsole schon alle möglichen Unfälle simuliert oder andere Autos als Zielscheibe benutzt ;D


    ...nee, da ticke ich anders. Vielleicht bin ich ja abnormal !?
    Mir wurde beim Kubica-Unfall schlecht, ehrlich. Ich hatte ganz weiche Knie. Vielleicht bin ich ja auch ein Weich-Ei und habe zu wenig Testosteron im Blut, keine Ahnung.

  • Der Song ist übrigens von Fendrich und heißt Es lebe der Sport.
    Vor Jahren gab es im TV den Film Millionenspiel,
    Ein Kandidat wurde gejagt und bekam eine Million DM wenn er überlebte.
    Nach dem Film gingen beim Sender Tausende Bewerbungen und Zehntausende Anfragen nach dem nächsten Sendetermin ein.
    Soviel zur Menschlichkeit.
    Wenn Bernie heute sagen würde, es gibt keine Unfälle mehr in der F1, die Regeln, der Streckenverlauf und die Technik verhindern das,
    würden m.M 70% der Zuschauer wegbleiben.
    Der Zirkus lebt vom Nervenkitzel und von Parolen wie, der Tod fährt mit.

  • Zitat

    Der Zirkus lebt vom Nervenkitzel und von Parolen wie, der Tod fährt mit.


    Nicht das ihr mich jetzt komplett falsch versteht, aber ein kleines bisschen hat Trips schon recht. Wenn man jemanden fragt, der mit der Formel 1 gar nichts am Hut hat, hört man oft "Lebensgefährlicher Sport". Die Fahrer bekommen Millionen, dass sie ihr leben riskieren.


    Aber nur zur Klarstellung: Ich bin froh, dass die Formel 1 sicher ist, denn ich will nicht sehen, wie einer stirbt. Bei Kubica dachte ich er wäre tot und ich war auch sehr erschrocken.

  • Zitat


    Wenn Bernie heute sagen würde, es gibt keine Unfälle mehr in der F1, die Regeln, der Streckenverlauf und die Technik verhindern das,
    würden m.M 70% der Zuschauer wegbleiben.


    Da liegst du komplett falsch! Es ist nun schon 13 Jahre her, dass Senna gestorben ist. Glaubst du allen ernstes, dass 70% der Zuschauer insgeheim die letzten 13 Jahre voller Ungeduld auf den nächsten tödlichen Unfall in der F1 gewartet haben oder warten bzw. es n den letzten 13 Jahren immer weniger Zuschauer wurden? Was für ein Menschenbld hast DU denn?
    Streiche eine NULL weg, dann würde ich deiner Aussage zustimmen.