Superhirne der Formel 1

  • Hmmm, kannman eigentlich schlecht beurteilen, weil man ja mit den Leuten nix zu tun hat/hatte.


    Ross Brawn war/ist sicherlich ein Genie, was das Taktieren anbetrifft. Ich glaube Brawn hätte Massa gestern NICHT mit einer 1-Stopp-Strategie losgeschickt.


    Wurz schätze ich auch sehr stark ein (fahrerisch und intellektuell). Ich hoffe er wird dem selbstverliebten Rosberg noch die Butter vom Brot nehmen.

  • Ein Superhirn ist für mich sicher Jean Todt. Es wird zwar oft gesagt das ein Teamchef kein Genie sein muss aber wer stellt alle Leute ein und wer ist schuld wenn was nicht läuft? Der Teamchef! Auch Ross Brawn ist natürlich genial, weil wer solche Taktiken ausknobeln kann - Respekt.

  • Zitat

    Für mich klar Ross Brawn. Was das Taktieren angeht ist er einfach der beste.


    Viele Genies gibt es sicherlich auch im Hintergrund - Ingenieure, Aerodynamik-Experte usw. Die kennt man aber kaum.


    Gebe ich dir Recht. Aber wenn einer wirklich gut ist dann kommt er auch irgendwann nach vore siehe Ross Brawn.

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    Hast recht, der Honda-Deal 87 war seine Meisterleistung mit der Äusserung gegen Frank Williams.


    Man sollte auch Flavio Briatore nicht vergessen hier zu erwähnen. :D


    Dennis: ja


    Briatore: Nein!


    Briatore ist nun wirklich kein Schnellmerker! Da gab´s 1996 oder 1997 einen Bericht , ja mehr eine Doku über das Bennetton-Team auf Eurosport. Da waren Berger und Alesi die Fahrer.
    Die Doku war echt klasse. Geniale Einblicke hinter die Kulissen.


    Briatore nervte seine Techniker ständig mit irgendwelchen , seiner Meinung nach, wichtigen Beobachtungen bzgl. des Ferraris. Im Training: "Der Ferrari würde tiefer liegen als wir, weil der ja auf der Geraden viel mehr Funken schlägt als unser Auto, etc. pp"
    Die Mechaniker meinten nur entnervt: "Die haben Magnesiumplatten o.ä. unter´m Auto und wir nicht. Wir liegen zu tief und müssen eigentlich höher" ...usw.
    Das ist mir noch in Erinnerung. War ein klasse Bericht, der auch ein paar andere lustige Sachen bzgl. Briatore aufdeckte.


  • Naja Briatores IQ oder sein Verhalten lasse ich mal dahingestellt.Aber was er in der F1 geleistet hat mit einem ausgezeichneten Blick für Talente etc. kann man ihm nicht absprechen.


    Ich wüsste hier zb. eher nicht, was Jean Todt in diesem Thread zu suchen hat?Ausser das er Busenfreund von Schumacher ist hat er ausser mit seiner Stoppuhr herumzustehen wenig in der F1 vollbracht.Das "Hirn" bei Ferrari war Brawn in der Aera Schumacher- nicht Todt.

  • Zitat

    Naja Briatores IQ oder sein Verhalten lasse ich mal dahingestellt.Aber was er in der F1 geleistet hat mit einem ausgezeichneten Blick für Talente etc. kann man ihm nicht absprechen.


    Ich wüsste hier zb. eher nicht, was Jean Todt in diesem Thread zu suchen hat?Ausser das er Busenfreund von Schumacher ist hat er ausser mit seiner Stoppuhr herumzustehen wenig in der F1 vollbracht.Das "Hirn" bei Ferrari war Brawn in der Aera Schumacher- nicht Todt.


    Brawn war wirklich immer der Stratege. ich finde es wirklich sehr schade dass er nicht mehr dabei is.


    Briatore hat wirklich ein Talent die "Diamanten" zu finden, das steht fest.

  • Zitat

    Naja Briatores IQ oder sein Verhalten lasse ich mal dahingestellt.Aber was er in der F1 geleistet hat mit einem ausgezeichneten Blick für Talente etc. kann man ihm nicht absprechen.


    Ich wüsste hier zb. eher nicht, was Jean Todt in diesem Thread zu suchen hat?Ausser das er Busenfreund von Schumacher ist hat er ausser mit seiner Stoppuhr herumzustehen wenig in der F1 vollbracht.Das "Hirn" bei Ferrari war Brawn in der Aera Schumacher- nicht Todt.


    Wegen Todt. Er hat auch Schumi ins Team geholt und nicht Schumi hat sich selbst eingekauft, weil es laut Schumi die schwerste Entscheidung war die er je traf. Schumi wollte die Leute wie Byrne und Brawn, aber ohne Todts Zustimmung ging da gar nichts. Er hat die Leute eingestellt und Ferrari mit Schumi zu einem Top-Team geformt. Aber auch die Taktischen Entscheidungen trifft letztlich immer der Teamchef. Ich finde das Teamchefs auch immer müde belächelt werden obwohl sie großartiges leisten.
    Aber auch die Honda Marketing Manager haben beim neuen Auto gute Arbeit geleistet.

  • Zitat

    Hast recht, der Honda-Deal 87 war seine Meisterleistung mit der Äusserung gegen Frank Williams.


    Man sollte auch Flavio Briatore nicht vergessen hier zu erwähnen. :D


    Dennis hat immerhin schon mit Fahrern wie Senna, Prost oder Häkkinen gearbeitet. Ich finde es einfach unrealistisch, ihn im diesen Thread nicht zu erwähnen. Sympathie hin oder her.


    Flavio ist mir auch nicht gerade sympathisch, aber seine Titel mit MSC und FA sind schon Leistungen, die man einfach anerkennen muss.


  • Du darfs dabei aber nicht vergessen, dass er kein Techniker ist. Er hat seine "Fachidioten", die er eben zu Höchsleistungen anzutreiben versteht. Sorry, aber so ein Depp, als den du ihn dargestellt hast, würde niemals solche Erfolge feiern können. Nicht mal mit allem Glück der Welt.
    Der Mann muss einfach was drauf haben.

  • Zitat

    Du darfs dabei aber nicht vergessen, dass er kein Techniker ist. Er hat seine "Fachidioten", die er eben zu Höchsleistungen anzutreiben versteht. Sorry, aber so ein Depp, als den du ihn dargestellt hast, würde niemals solche Erfolge feiern können. Nicht mal mit allem Glück der Welt.
    Der Mann muss einfach was drauf haben.


    Richtig und ein Teamchef hat es schwerer als die Techniker, weil er von allem was wissen muss:
    1.) Er muss ein vielseitiger Manager sein.
    2.) Er muss sich zumindest ein bisschen mit der Technik und der Telemetrie auskennen (dort hat er aber Helfer die ihn unterstützen).
    3.) Er sollte viel über den Sport wissen, um z.B. zu entscheiden welcher Motorpartner der beste ist.
    4.) Wenn was nicht funktioniert ist er schuld.
    5.) Er trifft in allen Fällen die Entscheidungen, welcher Fahrer kommt, welche Stratigie verwendet wird usw.


    In einer Schumi Biographie (Seine Ferrari Jahre [von 1996-2000]) gibt es am Ende ein Interview mit Brawn, wo man auch kurz das Thema Jean Todt anspricht. Brawn sagte, dass Todt hervoragend arbeite und das Team zusammen hält, was aber leider nicht immer anerkannt wird.

  • Zitat

    Du darfs dabei aber nicht vergessen, dass er kein Techniker ist. Er hat seine "Fachidioten", die er eben zu Höchsleistungen anzutreiben versteht. Sorry, aber so ein Depp, als den du ihn dargestellt hast, würde niemals solche Erfolge feiern können. Nicht mal mit allem Glück der Welt.
    Der Mann muss einfach was drauf haben.


    ...und einmal mehr könnte ich wetten, dass du die Dokumentation NICHT gesehen hast!


    Auch "weniger intelligente" Menschen können erfolgreich sein. Erfolg haben nicht nur "Superhirne"!


    Wenn ein Briatore seinem ehemaligen Schützling und amtierenden Weltmeister ÖFFENTLICH hinterherheult und davon spricht, dass Renault ohne Alonso jetzt 0,5s fehlen ... dann ist das äußerst clever! Die Motivation seiner derzeitigen Fahrer muss ja geradezu in schwindeleregende Höhen schiessen wenn sie das lesen! ::)

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    ...und einmal mehr könnte ich wetten, dass du die Dokumentation NICHT gesehen hast!


    Auch "weniger intelligente" Menschen können erfolgreich sein. Erfolg haben nicht nur "Superhirne"!


    Wenn ein Briatore seinem ehemaligen Schützling und amtierenden Weltmeister ÖFFENTLICH hinterherheult und davon spricht, dass Renault ohne Alonso jetzt 0,5s fehlen ... dann ist das äußerst clever! Die Motivation seiner derzeitigen Fahrer muss ja geradezu in schwindeleregende Höhen schiessen wenn sie das lesen! ::)


    Nein, ich habe die Doku NICHT gesehen.


    Ich sage ledeglich, dass seine Erfolge nicht von Ungefähr kommen. Glück alleine reicht nicht aus, vor allem nicht in der F1.


    PS: Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass er vielleicht mit solchen Aussagen seine Fahrer "anstacheln" will? - es ist doch wie im Fußball, der eine braucht Zuwendung, ein anderer muss herausgefordert werden, damit er Leistung bringt.